Großer Andrang bei MINT-Labortagen

02.10.2017
Im Pflegelabor (Foto: Ulrich Mayer)
Im Pflegelabor (Foto: Ulrich Mayer)
Im Pflegelabor (Foto: Ulrich Mayer)
Die Workshopleiterinnen und -leiter (Foto: Ulrich Mayer)
Archivfoto: Workshop Einführung in die Film- und Fernsehproduktion (Foto: Ulrich Mayer)
Archivfoto: Workshop Lebensmittelsensorik (Foto: Ulrich Mayer)

So gut besucht wie noch nie: Rund 750 Schülerinnen und Schüler aus 23 Schulen haben an Workshops rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik teilgenommen.

Es war die bislang größte Veranstaltung dieser Art: Rund 750 Schülerinnen und Schüler aus 23 Schulen haben in der letzten Septemberwoche an den MINT-Labortagen teilgenommen. Die Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfand, wurde vom MINTmachClub Fulda in Kooperation mit der Abteilung Schulkooperation in der Zentralen Studienberatung der Hochschule Fulda durchgeführt. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik näherzubringen.

35 Workshops standen zur Auswahl: von der Film- und Fernsehproduktion über Lebensmittelsensorik bis hin zum Programmieren mit dem NAO-Roboter. Neu im Programm waren unter anderem das Schnupperstudium, in dem man sich einen Tag als Informatikstudentin oder -student ausprobieren konnte, und der kleine Ausflug an den Rand des Internets der Dinge. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir dieses Jahr über 1000 Schülerinnen und Schülern zeigen konnten, wie viel Spaß MINT machen kann“, zieht Prof. Dr. Sascha Skorupka, wissenschaftlicher Leiter des MINTmach Clubs Fulda, Bilanz.

Alle Altersklassen und Schulformen vertreten

„Seit der Auftaktveranstaltung im Herbst 2016 haben sich die Zahlen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie der angebotenen Workshops nahezu verdoppelt“, zeigt sich auch Sandra Blum, Projektkoordinatorin des MINTmachClubs, erfreut über den großen Zuspruch. Bemerkenswert sei, dass die Veranstaltung sowohl alle Altersstufen von 6 bis 19 Jahren angesprochen habe als auch alle Schulformen. Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien waren vertreten. Dass mit einer solchen Aktion eine so große Zahl an Schülerinnen und Schülern erreicht werde, sei keineswegs der Normalfall. „Von ähnlichen Maßnahmen in anderen Regionen wissen wir, dass sie aufs Jahr gerechnet maximal 300 Schülerinnen und Schüler erreichen. Wir hatten in diesem Jahr eine Teilnehmerzahl von insgesamt 1350 Schülerinnen und Schüler“, betont Blum.

Zahl der Kooperationspartner wächst

Bei den Kooperationspartnern kommt das Format ebenso gut an: „Mit jeder Veranstaltung sind neue Kooperationspartner hinzugekommen: beim letzten Mal das Vonderau Museum und das Umweltzentrum Fulda e.V., dieses Mal die Kinder-Akademie Fulda, die vier Workshops beisteuerte, in denen sich alles um die Biologie der Farben drehte“, berichtet Blum. Weitere MINT-Akteuere in der Region hätten bereits Interesse an eigenen Workshops für die nächste Veranstaltungsreihe im kommenden Frühjahr bekundet, darunter die Konrad-Zuse-Schule aus Hünfeld, die Lego Mindstorm Workshops für die Mittelstufen anbieten möchte.

Strahlkraft weit über Fulda hinaus

Sehr erfreulich für die Veranstalter war darüber hinaus, dass die MINT-Labortage auch über Stadt und Landkreis Fulda hinaus auf großes Interesse stießen: So waren auch Schulen aus Gelnhausen, Frankfurt, Bad Hersfeld und dem Kreis Hünfeld mit dabei. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund des großen Interesses konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. 19 Schulklassen mussten die Organisatoren absagen. Sie werden jedoch bei erneuter Anmeldung zum gleichen Workshop im Frühjahr bevorzugt behandelt.

Die nächsten Labortage finden vom 19. bis 22. März 2018 statt. Weitere Informationen unter www.hs-fulda.de/mintlabortage.

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