Gründergeist und Teamwork

15.11.2018
Ideencamp für Studierende
Die Studierenden arbeiteten in bunt gemischten Teams. Fotos: RhönEnergie Fulda/Marzena Seidel
Ideencamp für Studierende
Mit einer innovativen Internetseite zum Personal-Recruiting gewannen Simon Wahler, Maximilian Harth, Diego Lenero und Tobias Zeller (von links) das Ideencamp.

In einem gemeinsamen Ideencamp von Hochschule und RhönEnergie Fulda haben Studierende innovative Ideen, Konzepte und Strategien entwickelt.

Wie schnell mit hoher Motivation, Gründergeist und der Unterstützung durch erfahrene Profis gute Ideen entstehen können, haben 17 Studierende der Hochschule Fulda zum Auftakt der bundesweiten Gründerwoche gezeigt. In einem „Ideencamp“, das von der RhönEnergie Fulda und der Hochschule Fulda  organisiert worden war, entwickelten sie innovative Produkte und Lösungsansätze.

Zweieinhalb Tage lang hatten die Studierenden Zeit, in der sie von  Mentor*innen aus der Hochschule und Gründer*innen aus der Region unterstützt wurden. Die Aufgaben aus der unternehmerischen Praxis lieferte die RhönEnergie Fulda.

Den ersten Platz belegte das Team „Personal-Recruiting“. Die vier jungen Männer haben eine Online-Bewerbungs-Seite entwickelt, in der man mit nur drei Klicks die richtige Stelle finden und sich ebenso schnell bewerben kann. Nebenbei drehten sie noch ein Image-Video für die RhönEnergie Fulda und schlugen weitere Werbemaßnahmen für die Personalgewinnung vor.

Auf den zweiten Platz setzte die Jury gleich drei Teams: „Die Netzwerfer“ haben eine Social Media-Strategie mit E-Bike-Sharing und App entwickelt. Das Team „êHome“ präsentierte ein Rundum-Sorglos-Paket für die autarke Energieversorgung von Eigenheimen samt Solaranlage, Stromspeicher für die Nacht und Energie-Cloud für den Winter. Das „Team Bistro“ überzeugte mit einem Konzept für die Kantine im neuen Unternehmenssitz am Löhertor, den der Energieversorger Ende 2019 bezieht.

Die Teams waren bunt gemischt aus Studierenden unterschiedlicher Semester und Fachrichtungen – die meisten haben sich tatsächlich erst bei der Veranstaltung kennen gelernt. „Ich fand das sehr reizvoll“, meinte Miguel Lenero Perez-Banuet aus Mexiko. „Die Herausforderung für uns war dann, die Stärken der Einzelnen zu erkennen und zu nutzen.“ Das sei den Teams gut gelungen, meinte etwa auch Lisa Rotzer aus Augsburg: „Ich fand die Zusammensetzung der Teams super spannend und wie daraus innerhalb kürzester Zeit eine gemeinsame Dynamik entstand“, sagte sie. „Ich würde sofort wieder mitmachen!“

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