Grundstein für Campuserweiterung gelegt

15.10.2018
Grundstein für die Campuserweiterung
Legten den Grundstein für die Erweiterung des Fuldaer Hochschulcampus: v.l. Wissenschaftsminister Boris Rhein, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und der Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen, Dr. Martin J. Worms (Foto: Robert Groß/Hochschule Fulda)
Grundstein für Campuserweiterung gelegt
Foto: Peter Diehl/Hochschule Fulda
Grundstein für Campuserweiterung gelegt
Foto: Peter Diehl/Hochschule Fulda

Sanierungs- und Neubauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Heyl haben begonnen.

Bis 2020 wird hier ein Ensemble aus denkmalgeschützten Altbauten und einem Neubau mit zwei Innenhöfen entstehen. Einziehen in die neuen Räume werden der Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie der Hochschulsport. Rund 5.200 Quadratmeter Nutzfläche stehen insgesamt für Lehr-, Labor-, Büro- und Sporträume zur Verfügung. Die mit rund 38 Millionen Euro veranschlagte Baumaßnahme wird in Höhe von 31 Millionen Euro aus dem von Bund und Land aufgelegten Programm „Hochschulpakt 2020“ finanziert. Die darüber hinausgehenden Kosten trägt die Hochschule aus eigenem Budget.

Historische Atmosphäre erhalten
Am Montag, 15. Oktober 2018 haben der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, und der Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen, Dr. Martin J. Worms, gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld den Grundstein für die Erweiterung des Fuldaer Hochschulcampus gelegt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der heutigen Grundsteinlegung einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Hochschule Fulda gehen", sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Der Campus der Hochschule profitiert vom besonderen Flair der denkmalgeschützten Gebäude. Diese historische Atmosphäre wollen wir beim Bau erhalten – das macht die Umsetzung des Projekts sehr anspruchsvoll."

Der Hessische Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms erklärte: „Über dem heute gelegten Grundstein wird sich ein außergewöhnliches Gebäude erheben, das Platz für etwa 1.400 Beschäftigte und Studierende bietet. Kein beliebiger Neubau, sondern einer, der den denkmalgeschützten Bestand und die neuen Gebäudeteile in Beziehung setzen und zugleich ein städtebaulich markantes Ensemble mit dem bestehenden Campus bilden wird.“

„Nach Jahren intensiver Planung und Vorbereitung freuen wir uns sehr, dass nun die Sanierungs- und Neubauarbeiten begonnen haben“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. „Die Hochschule Fulda wird durch die Baumaßnahmen die dringend benötigten Flächen für die Studierenden im Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie den Hochschulsport erhalten.“

Aufgrund der Denkmalschutzvorgaben und der Enge des Baufelds ist das Bauvorhaben anspruchsvoll. So mussten etwa die alten Getreidesilos Stück für Stück abgetragen werden, um die historische Bausubstanz der ehemaligen Artilleriekaserne aus der Kaiserzeit zu erhalten.

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