„Helfen ist ein cooler Job“

26.03.2024
Informations- und Imagekampagne „Helfen ist ein cooler Job“

Heute startet die Informations- und Imagekampagne „Helfen ist ein cooler Job“, die vom Kompetenzzentrum „Professionalisierung und Qualitätssicherung Haushaltsnaher Dienstleistungen“ initiiert wurde.

Als Pilotversuch in den Städten Münster, Osnabrück und Vechta werden insgesamt vier Kampagnenmotive in den Osterferien und nach den Sommerferien als Großflächenplakate zu sehen sein. Zahlreiche weitere Motive sowie nützliche Tipps und Anlaufstellen für Fragen rund um Jobsuche und Existenzgründung gibt es auf der Website www.helfen-job.de. Parallel wird die Kampagne auch in den einschlägigen Social-Media-Kanälen begleitet. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Trägerschaft hat der Deutsche Hauswirtschaftsrat (DHWiR) inne.

Die Kampagne ist ein bedeutender Meilenstein in der Aufwertung haushaltsnaher Dienstleistungen. Wie eine Studie im Auftrag des Kompetenzzentrum zeigte, wird dieses Tätigkeitsfeld häufig auf Reinigungsarbeiten reduziert, was die tatsächliche Vielfalt des Aufgabenbereiches untergräbt. Daher wurde in der Kampagne ein Fokus darauf gelegt, die Vielfalt und positiven Emotionen der Tätigkeitsbereiche abzubilden und die Argumente für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bewerben.

Die Notwendigkeit von Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten im Haushalt zeigt sich bei jungen Familien mit Kindern wie bei älteren Menschen. Deshalb sollen den unterschiedlichsten Gruppen von Beschäftigen und Jobsuchenden, die vielfältigen Chancen aufgezeigt werden, die die haushaltsnahen Dienstleistungen bieten. Begleitende Evaluationen des Testlaufes sollen Grundlage für eine mögliche bundesweite Kampagne bieten.

Prof. Dr. Christine Küster, Leiterin des Kompetenzzentrum „Professionalisierung und Qualitätssicherung Haushaltsnaher Dienstleistungen“ (PQHD), sieht in dieser Initiative einen wichtigen Baustein zur gerechteren Verteilung von Sorgearbeit und zu Stärkung der ökonomischen Perspektiven von Frauen: „Ein größeres Angebot an haushaltsnahen Dienstleistungen ermöglicht Entlastung im häuslichen Alltag und fördert damit auch die Erwerbsarbeit, insbesondere von Frauen. Das ist nicht nur ein Beitrag zu mehr Gleichstellung, sondern kann auch helfen, den Fachkräftemangel insgesamt zu lindern.“

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