Herzstück der neuen Europäischen Insolvenzverordnung wird künftig am Fachbereich untersucht

14.08.2017
Bild: © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Prof. Skauradszun wird für den wissenschaftlichen Großkommentar KPB unter Vertrag genommen

Professor Dr. Dominik Skauradszun ist im Juli 2017 Autor des Kübler/Prütting/Bork geworden und wird künftig die Art. 19 - 23 und 31 - 33 EuInsVO bearbeiten.

Der Kübler/Prütting/Bork (KPB) ist einer der umfassendsten Kommentare zur InsO und zum internationalen Insolvenzrecht. Er begleitet das Insolvenz- und Sanierungsrecht mit hohem wissenschaftlichem Anspruch und hat sich in der Fachwelt seit Langem als Standardwerk etabliert. Der Bundesgerichtshof zitiert regelmäßig aus dem KPB.

Die von Professor Skauradszun übernommenen Vorschriften betreffen die Frage, ob und wann Sanierungs- und Insolvenzverfahren, die ein Gericht in einem EU Mitgliedstaat eröffnet hat, in allen anderen Mitgliedstaaten anzuerkennen sind. Die Vorschriften betreffen ferner die Frage, wann das Anerkennungsprinzip – das Herzstück der EuInsVO – an Grenzen stößt, ob auch Annexentscheidungen der Gerichte anzuerkennen sind und schließlich welche Kompetenzen die Verwalter in allen anderen Mitgliedstaaten haben, um – auf Grundlage des Universalitätsprinzips – die Insolvenzmasse europaweit verwerten zu können.

Professor Skauradszun liest am Fachbereich das europäische Sanierungs- und Insolvenzrecht in dem Master-Elective Course „Managing International Insolvencies“ und in der Bachelor-Vorlesung „Nachhaltige Unternehmenssanierung“. Er trägt hierzu regelmäßig auf deutschen und internationalen Kongressen und Tagungen vor und hat im Schrifttum umfangreiche Publikationen zur neuen EuInsVO vorgelegt.

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