Hessischer Engagementkongress am 25. und 26. September 2019 in Fulda

29.04.2019

Engagierte, hauptberufliche Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, sich zu vernetzen und aktuelle Fragen zu diskutieren.

Welche Infrastruktur, Unterstützung und Rahmenbedingungen brauchen engagierte Menschen? Wie lassen sich neue Vereinsmitglieder gewinnen, wie die Kompetenzen der Engagierten stärken? Und was tun, damit Hilfebeziehungen nicht aus der Balance geraten? Ehrenamtlich und freiwillig Engagierte aus den unterschiedlichsten Bereichen sind gefordert, sich auch mit solchen Fragen auseinanderzusetzen. „Doch viele Engagierte konzentrieren sich in hohem Maße auf ihren Bereich und übersehen dabei schnell, dass sich Ehrenamtliche und Freiwillige in anderen Engagementfeldern mit ähnlichen Fragestellungen und Rahmenbedingungen beschäftigen,“ stellt der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose fest.

Der Hessische Engagementkongress will dies ändern. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration lädt daher in Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda und dem Zentrum Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSSt) am 25. und 26. September ehrenamtlich, freiwillig und bürgerschaftlich Engagierte aus Vereinen, Verbänden, Kommunen und Projekten, aber auch Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, sich auszutauschen und – orientiert an den Praxiserfahrungen sowie den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen – über die derzeitigen Herausforderungen zu diskutieren. Der Kongress schafft so einerseits die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Erfahrungs- und Handlungswissen aus der Praxis und fördert andererseits den Austausch zwischen Engagierten zu Themen und Fragestellungen der Engagementpraxis.

Praxisnahe, wissenschaftlich fundierte fachliche Vernetzung über einzelne Engagementbereiche hinweg

„Die hessischen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in den verschiedensten Lebensbereichen ehrenamtlich. Die Möglichkeiten, sich zu engagieren sind vielfältig und bislang fehlen Gelegenheiten zur Vernetzung. Wir wollen daher eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte, fachliche Vernetzung ermöglichen über die einzelnen Engagementbereiche hinweg“, beschreibt Sozialminister Kai Klose die Idee, die hinter dem Kongress steht. Angesichts sehr gleich gelagerter Herausforderungen in den unterschiedlichsten Engagementfeldern sei es sinnvoll, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren.

„Als Hochschule, an der Professorinnen und Professoren praxisnah zum Thema freiwilliges Engagement lehren und forschen, freuen wir uns sehr, den Kongress gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium ausrichten zu dürfen“, betont Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda. Auch für die Institution Hochschule spiele das Thema Engagement eine bedeutende Rolle. Gerade Hochschulen seien bestens geeignet, das freiwillige Engagement junger Menschen zu fördern und so die Bereitschaft zu erhöhen, später gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Den Kongress mitgestalten und Fragen diskutieren, die derzeit bewegen

Um die Fragen zu diskutieren, die aktuell bewegen, sollen diejenigen, die in Ehrenamt und Freiwilligenarbeit Verantwortung tragen, die als Fachkräfte mit Engagierten zusammenarbeiten oder als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Herausforderungen des Engagements forschen, den Kongress gemeinsam gestalten. Das heißt: Die Vereine, Verbände, Projekte, Initiativen, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler organisieren selbstverantwortlich Workshops, die in ihrer Gesamtheit das Kongressprogramm bilden. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass andere Engagierte neue Impulse und Anregungen erhalten und fördern so die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen des ehrenamtlichen, freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagements.

Nicht zuletzt will der Kongress auch in der Öffentlichkeit auf die gesellschaftliche Bedeutung des sozialen Engagements aufmerksam machen. Schutz und Förderung des ehrenamtlichen Engagements werden künftig als Staatsziel in der Verfassung Hessens festgeschrieben sein.

Programm


Das Programm wächst mit der Beteiligung von Engagierten. Die Veranstalter gehen davon aus, dass insgesamt mehr als 35 Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops stattfinden werden. Das Programm wird kontinuierlich um die eingehenden Anmeldungen angepasst. Der jeweils aktuellen Stand ist zu finden unter: https://engagementkongress.hessen.de/programm/


Anmeldung zum Mitmachen


Zwei Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Workshop anbieten (Anmeldung bis 31. Mai 2019): eine aktuelle Fragestellung bezogen auf ehrenamtliches, freiwilliges, bürgerschaftliches Engagement diskutieren oder ein Projekt aus dieser Arbeit vorstellen. Anmeldung unter https://eveeno.com/engagementkongress2019-workshop
  • Infostand anbieten (Anmeldung bis 31. Mai 2019): an einem Infostand über die eigene ehrenamtliche, freiwillige, bürgerschaftliche Arbeit bzw. ein Projekt informieren. Anmeldung unter https://eveeno.com/engagementkongress2019-infostand

 

Anmeldung zur Teilnahme


Wer an der Veranstaltung teilnehmen will, kann sich bis 31. August 2019 anmelden unter https://eveeno.com/engagementkongress2019-teilnahme

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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