Hochschule Fulda wird ihr Profil weiter stärken

24.03.2022
Zielvereinbarungen von Hochschule Fulda und HMWK unterzeichnet

Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, und Staatssekretärin Ayse Asar (HMWK), mit den unterzeichneten Zielvereinbarungen. Foto: Andreas Fischer

Die Zielvereinbarungen mit dem hessischem Wissenschaftsministerium für die Jahre 2021-25 sind unterzeichnet.

Die Leitungen der 14 Hochschulen des Landes und Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn haben individuelle Zielvereinbarungen für die kommenden Jahre unterzeichnet. Sie legen für jede Hochschule konkrete Ziele fest, deren Erfüllung zum Teil für die Finanzierung durch das Land relevant ist. Zentrale Elemente für alle sind dabei unter anderem eine bessere Betreuungsrelation, der Ausbau der dauerhaften Beschäftigung, die Erhöhung des Studienerfolgs und eine Stärkung der Nachhaltigkeit.

Auch die Hochschule Fulda hat sich viel vorgenommen. Vorangegangen war ein durch das Ministerium geförderter Strategieprozess, in dem die Hochschule mit Unterstützung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ihre ganz besonderen Profilmerkmale herausgearbeitet hat.

„Die Themen Lebensqualität und Gesundheit haben eine herausragende Bedeutung für das Profil der Hochschule Fulda. Hier sind wir bundesweit führend und weisen die meisten Studierenden, Studiengänge und Professuren auf“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. „Aber auch unsere Studiengänge in Wirtschaft und Technik spielen eine wichtige Rolle. Sie tragen ganz wesentlich zur Deckung des Fachkräftebedarfs in der Region bei.“ Darüber hinaus sei die Hochschule Fulda bundesweit eine der forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Zu Gute komme ihr dabei der attraktive Campus in zentraler Lage, der das Lernen, Forschen und Arbeiten über Fächer- und Disziplingrenzen hinweg erleichtere.

Kooperation bei Ausbildung von Medizinstudierenden
In den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium hat die Hochschule Fulda jetzt individuelle Ziele und Meilensteine festgelegt, wie sie dieses besondere Profil weiter stärken möchte. So wird sie ihre Studienplätze in der Hebammenkunde weiter ausbauen und kooperiert mit der Universität Marburg und dem Klinikum Fulda bei der Ausbildung von Medizinstudierenden. Neue Studiengänge sollen das Portfolio sinnvoll ergänzen. „Auch für die gute Lehre und den Studienerfolg haben wir konkrete Ziele vereinbart, denn hier liegt der Schlüssel für Bildungsgerechtigkeit, besonders für Studierende, deren Eltern nicht studiert haben, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die nicht aus der Schule, sondern aus dem Beruf in das Studium kommen“, so Wissenschaftsministerin Dorn.

Weiter ausbauen möchte die Hochschule Fulda auch ihre Forschungsaktivitäten. Dazu gehört der Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus, zu dem die Hochschule als Teil der Zielvereinbarungen ein Konzept vorgelegt hat. Um Forschungsergebnisse rasch in die Anwendung zu bringen, wird die Vernetzung mit der Region weiter gestärkt werden.

Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen
Neben Lehre und Forschung sind aus dem Strategieprozess in vielen weiteren Handlungsfeldern Ziele entstanden: in der Internationalisierung, Personalentwicklung und Digitalisierung genauso wie in der baulichen Entwicklungsplanung und Nachhaltigkeit. „Durch die finanziellen Mittel, die wir aus dem Hessischen Hochschulpakt und für das Erreichen unserer Ziele erhalten, können wir einen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten“, so Khakzar. „Unsere gute Zusammenarbeit mit der regionalen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sei es in der Digitalisierung, beim Klimaschutz oder bei der Förderung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt, setzen wir dafür fort.“

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