Hochschullehrer des Fachbereichs begrüßt Wiedereinführung der Parität

10.10.2018

In einer öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags hat Prof. Dr. Stefan Greß die Wiedereinführung der Parität in der GKV begrüßt.

Prof. Dr. Greß war als Einzelsachverständiger zu der Anhörung geladen. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung kehrt nach seinen Ausführungen damit wieder auf ihren langfristigen Entwicklungspfad zurück, den sie mit der Einführung des so genannten Sonderbeitrags im Rahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) im Jahr 2004 verlassen hatte. Aus Sicht des geladenen Einzelsachverständigen ist jedoch darauf hinzuweisen, dass von einer vollständigen Parität in der Finanzierung der GKV nicht die Rede sein könne. Die Versicherten würden demnach weiterhin einseitig mit Zu- und Aufzahlungen belastet. Diese Selbstbeteiligungen hätten keine wirksame Steuerungsfunktion und führten zu einer Aushöhlung der finanziellen Schutzfunktion der gesetzlichen Krankenversicherung. Insofern sei es zu begrüßen, dass mit dem Entwurf der Bundesregierung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) immerhin der Festzuschuss für Zahnersatz um 10 Prozent erhöht wird. Auf den Webseiten des Deutschen Bundestags können Sie sich die schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Greß herunterladen und die Aufzeichnung der Anhörung ansehen.

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Stefan Greß

Prodekan

Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie

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