Inhouse-Navigation gewinnt Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda

12.02.2020

Studierende des Fachbereichs Angewandte Informatik überzeugen mit ihrer Idee „onPoint“, die in komplexen Gebäuden den kürzesten Weg zum Ziel weist – auch barrierefrei.

Eine leichtere und schnellere Orientierung in komplexen Bürogebäuden, auf dem Firmengelände oder dem Campus – mit ihrer Idee für eine Inhouse-Navigation haben Steffen Jahnel und Sebastian Bleuel den diesjährigen Ideenwettbewerb an der Hochschule Fulda für sich entschieden. Die beiden Studenten, die am Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule Fulda studieren, durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro freuen. Die Jury bescheinigte der Idee, die eine Marktlücke schließt, „großes Potenzial“.

Herzstück der Lösung namens „onPoint“ ist eine Website, die für alle Personen- und Altersgruppen gleichermaßen geeignet, leicht verständlich und unkompliziert in der Anwendung ist. „Nutzerinnen und Nutzer müssen lediglich einen OR-Code am Eingang des jeweiligen Gebäudekomplexes scannen oder die Website aufrufen“, erläutern Jahnel und Bleuel. Für Menschen mit physischen Einschränkungen bietet die Lösung spezielle Features, beispielsweise eine barrierefreie oder rein akkustische Navigation. Aus Sicherheitsgründen lassen sich Servicebereiche, nicht öffentliche Büros oder kritische Infrastruktur-Punkte auf Wunsch ausblenden. Und im Notfall kann die Lösung helfen, die Menschen im Gebäude schnell und sicher zu den Notausgängen zu navigieren. Großes Plus für die Gebäudebetreiber: Die Software lässt sich einfach und kostengünstig integrieren.

Auf den mit 500 Euro dotierten Platz zwei schaffte es ein Team aus drei Studierenden des Master-Studiengangs International Management mit der App „Quiklocate“. Die App visualisiert die Wohnsituationen grafisch und unterstützt so die Entscheidung bei der Suche nach einem neuen Wohnort. Nutzerinnen und Nutzer können die wichtigsten Kennzahlen zur Attraktivität der Stadtteile vergleichen und persönliche Wohnpräferenzen mit einfließen lassen. Das Ergebnis wird auf einer personalisierten Karte dargestellt.

Der dritte Preis in Höhe von 250 Euro ging an die Projektgruppe SCIPP aus dem Fachbereich Oecotrophologie für die Idee „ProPlants“, ein tofuähnliches Erzeugnis auf Basis von Kichererbsen und Linsen. Das Besondere an der Rezeptur ist die ausschließliche Verwendung von allergenfreien Zutaten, wodurch das Produkt besonders bekömmlich ist. Aus den Geschmacksvarianten Natur, Curry und Mediterran lassen sich sowohl Süßspeisen als auch herzhafte Gerichte kreieren.  

Insgesamt sieben Teams präsentierten ihre Ideen am Mittwoch dieser Woche (12.02.) bei der Preisverleihung im Hochschulzentrum Fulda Transfer. Wie immer wurde auch ein Publikumspreis per Live-Abstimmung vergeben. Er ging an das Team ProPlants, das damit doppelt erfolgreich war. Es darf sich auf einen Rundflug über die Wasserkuppe freuen.

 

Die Sieger auf einen Blick:

1. onPoint –  Inhouse-Navigationfür komplexe Gebäude  (Steffen Jahnel und Sebastian Bleuel, Fachbereich Angewandte Informatik, 750 Euro Preisgeld)

2. Quiklocate – App für individuelle Entscheidungshilfe bei der Suche eines geeigneten Wohnungortes (Alexandra Herrmann, Harsh-Shivam Manocha und Frederik Reinker, Fachbereich Wirtschaft, 500 Euro Preisgeld)

3. ProPlants – Tofuähnliches Erzeugnis aus Kichererbsen und Linsen (Fachbereich Oecotrophologie, Daniel Kovacev, Nadja Peretzki, Sanja Gerland, Janine Doyel, Luca Hadamczik, Celin Issing, Lea Nußbeutel, Alina Helmet und Laura Keil,  250 Euro Preisgeld)

 

Der Publikumspreis:

ProPlants – Tofuähnliches Erzeugnis aus Kichererbsen und Linsen (Fachbereich Oecotrophologie, Daniel Kovacev, Nadja Peretzki, Sanja Gerland, Janine Doyel, Luca Hadamczik, Celin Issing, Lea Nußbeutel, Alina Helmet und Laura Keil, Preis: ein Rundflug über die Wasserkuppe)

 

Weitere Ideen, die vorgestellt wurden:

happyClash – Online-Plattform, auf der Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellem Hintergrund freundlich mieteinander wetteifern ( Tchedjou Jilo Joel Stephan  Fachbereich Angewandte Informatik)

Vateki  -  koffeinhaltiges und kalorienarmes Erfrischungsgetränk mit Fruchtkonzentraten (Martin Altmann, Fachbereich Oecotrophologie)

onDoc – Terminmanagementsystem für Arztpraxen (Christian Dechant, Fachbereich Angewandte Informatik)

MyCulchà  – fermentiertes, spritziges Teegetränk  (Luca Hadamczik und David Müller, Fachbereich Oecotrophologie)

 

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