Internationaler Abend 2019

17.05.2019
Internationaler Abend 2019 | Foto: Hochschule Fulda

Internationalität in allen Facetten - Was vor genau 25 Jahren begann, erfreut sich noch immer großer Beliebtheit.

Schon von Weitem konnte man den Internationalen Abend 2019 erahnen. Nicht nur das Stimmen- und Sprachgewirr am Einlass, sondern auch der Duft frisch gegrillter Köstlichkeiten umgab am Mittwochabend, den 15. Mai, die Halle 8.
Diego und Joswar kümmerten sich im Hof um das „asado“, argentinisches Rindfleisch und deutsche Bratwürste. Was draußen begann, setze sich drinnen fort.  Auf dem Buffet in Überlänge drängten sich unter anderem Curries aus Pakistan und Bangladesch, spanisch-indonesische Teigröllchen, sogenannte Risoles, bulgarische Banitsa und deutscher Apfelkuchen. Unter den Gästen ließ sich kaum ausmachen wer woher kommt. Alle redeten, lachten und aßen miteinander. Viele Fotos wurden geschossen. Einer der vielen Fotografen war Dmytro. Der Ukrainer aus Kiew ist für sein Masterstudium an die Hochschule Fulda gekommen.
Auf der Bühne führten die Indonesierin Theresa und Marvin aus Deutschland zweisprachig durch das vielseitige Programm. Mit zarten Harfenklängen bildete die Deutsch-Brasilianerin Maria-Theresia den Auftakt. Selbst ein perfektes Beispiel für die Internationalität der Hochschule Fulda, lobte ihr Präsident Prof. Dr. Karim Khakzar die Anstrengungen aller Akteur*innen und drückte seine Begeisterung für die Veranstaltung aus. So ein Abend wäre ein perfektes Beispiel für ein friedliches Zusammenleben verschiedenster Gruppen in Europa.
Fortgesetzt wurde das Programm anschließend mit traditionellen Liedern aus Bangladesch und einer Akrobatikvorführung des Hochschulsports mit einer Gruppe um Prof. Dr. Birringer zur Musik des Cirque du Soleil.

Nach einer kurzen Pause kam plötzlich Bewegung ins Publikum. Das war auch unvermeidbar, denn die Tanzperformance der Studentin Mireille aus Kamerun, zu traditioneller Trommelmusik gemischt mit modernen Beats, ließ sich nur als eines beschreiben: ansteckend. Orientalische Klänge der „Saz“ entführten die Zuhörer im Anschluss in die Türkei, um gleich danach mit selbstverfassten Gedichten und traditionellem Tanz weiter nach Bangladesch zu reisen.
Nach diesem Zwischenhalt in Asien lud die Band „Zik4ever“ ein nach Kamerun. Die vier Sänger überzeugten mit Afropop auf Englisch und Französisch. Gekrönt wurde der Internationale Abend 2019 von lateinamerikanischem Tanz, dargeboten von den beiden russischen Studentinnen Julia und Helena und einer Präsentation traditioneller Kleidung und Trachten aus der ganzen Welt.

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