Jahrestreffen der Sportabzeichenprüfer*innen bei RIGL-Fulda

08.04.2019
Maria Engler und Harald Piaskowski. Foto: HSP, Ute Weber

Der jährliche Sportabzeichenprüfer*innen-Tag des Sportkreises Fulda-Hünfeld fand am 28.03.2019 in den Räumlichkeiten der Hochschule Fulda statt. Nach einer Begrüßung durch Harald Piaskowski, Vorsitzender des Sportkreises Fulda-Hünfeld, hieß Maria Engler, Projektleiterin Regionale inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote (RinkA), die 75 Prüfer*innen herzlich Willkommen.

Sie wies dabei auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Sportkreis hin, die sich durch das Forschungs- und Transferprojekt Regionales Innovationszentrum für Gesundheit und Lebensqualität (RIGL-Fulda) für die Vereine und die Bevölkerung in der Region ergeben. Die ersten Erfolge der Kooperation zeigten sich in der Mitarbeit der Sportabzeichenprüfer*innen beim Osthessischen Gesundheitstag im Februar und der Informationsveranstaltung zum Ausbau der Gesundheitssportangebote der Vereine in der Region. Als nächsten Schritt wird im Rahmen der Zusammenarbeit am 29.06.2019 in den Räumlichkeiten der Hochschule eine Fortbildung für Interessierte, Übungsleiter*innen sowie Vereinsfunktionär*innen unter dem Titel "Fit mit Präventionssport / Gesundheitssport im Sportverein" stattfinden. Nähere Informationen dazu sind hier erhältlich.

Am Sportabzeichenprüfer*innen-Tag erhielten die Anwesenden von Elke Piaskowski, Sportabzeichen-Beauftragte im Sportkreis Fulda-Hünfeld, wichtige Informationen über Neuerungen im Prüfer*innen-Regelwerk, statistische Daten zu den abgelegten Sportabzeichen in der Region 2018 sowie eine Vorschau auf die geplanten zukünftigen Aktivitäten. Die Verantwortlichen des Sportkreises wollen auch 2019 wieder möglichst viele Menschen in der Region beim Erwerb des Sportabzeichens, der höchsten Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, begleiten. Interessierte finden die aktuellen Termine zur Vorbereitung und Abnahme des Sportabzeichens hier.

Hintergrund

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und ist ein wertvoller Weg, um die Gesundheit der Bevölkerung in der Region zu stärken. Das Leistungsabzeichen wird für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden.

Seit 1952 können auch Menschen mit Behinderung das Deutsche Sportabzeichen mit angepassten Leistungsanforderungen erwerben. Somit wird im Regelwerk des Deutschen Sportabzeichens der Gedanke der Inklusion schon seit vielen Jahrzehnten aktiv gelebt und es zeigt sich, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam das Sportabzeichen ablegen und dabei mit großer Freude aktiv sind. Hierbei spielen die Sportabzeichenprüfer*innen eine entscheidende Rolle. Sie zählen zu den Gesundheitsmultiplikatoren in der Region und helfen dabei, möglichst viele Menschen in der Region für das Deutsche Sportabzeichen begeistern.

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