Judentum in der Region Fulda – Emanzipation, Antisemitismus, Vernichtung

03.05.2019

Ausstellung in der Hochschul- und Landesbibliothek am Standort Campus ab 9. Mai / Rahmenprogramm zum jüdischen Leben in Deutschland heute

Das Thema Judentum wird oft auf die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Vernichtung des europäischen Judentums im Holocaust fokussiert. Die von Dr. Michael Imhof konzipierte Ausstellung „Judentum in der Region Fulda – Emanzipation, Antisemitismus, Vernichtung“ spannt den Bogen weiter: von der Frühen Neuzeit bis heute. Auf diese Weise regt die Ausstellung an, sich auch mit einem oft wenig bekannten Teil der Geschichte des Judentums auseinanderzusetzen. Am Beispiel des Landjudentums in der Rhön weist sie auf die Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert hin, die einen Weg aus jahrhundertelangen Diskriminierungen und Erniedrigungen zu ermöglichen schien. Und sie führt vor Augen, dass jüdische Unternehmer, Handwerker und Kaufleute in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Weg in die Moderne bereiteten.

Am 9. Mai um 18 Uhr wird die Ausstellung mit einer Einführung von Dr. Michael Imhof im Foyer der Hochschul- und Landesbibliothek auf dem Campus eröffnet. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

Ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und einer Exkursion zum jüdischen Leben in Deutschland heute wird die Auseinandersetzung mit dem Thema vertiefen. Diese Termine werden gesondert angekündigt.

Initiatoren der Ausstellung sind die Fachbereiche Sozial- und Kulturwissenschaften und Sozialwesen der Hochschule Fulda.


Auf einen Blick:
Ausstellung „Judentum in der Region Fulda – Emanzipation, Antisemitismus, Vernichtung“
Eröffnung: 9. Mai, 18 Uhr
Hochschul- und Landesbibliothek
Campus der Hochschule Fulda, Leipziger Straße 123

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