Masterabschluss in Public Health Nutrition (PHN)

02.11.2018
Hochschule Fulda, Alina Schleicher
Hochschule Fulda, Alina Schleicher

Feierliche Verabschiedung an der Hochschule Fulda

Die Hochschule Fulda hat Anfang Oktober wieder Absolventinnen und Absolventen des kooperativen Masterstudiengangs Public Health Nutrition verabschiedet.
Der Masterstudiengang an der Hochschule Fulda ist deutschlandweit nach wie vor der einzige im Bereich Public Health Nutrition, wie die Studiengansleiterin Prof. Dr. Kathrin-Kohlenberg-Müller betonte. Die Studierenden werden gemeinsam von den Fachbereichen Oecotrophologie und Pflege und Gesundheit ausgebildet. Ziel des Studiengangs ist es, globale und nationale ernährungsbezogene Ernährungs- und Gesundheitsprobleme aus der bevölkerungsbezogenen Perspektive zu betrachten und Lösungen beispielsweise in Form von Präventionsstrategien zu entwickeln, umzusetzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Die Kooperation der beiden Fachbereiche ermöglicht eine enge Verknüpfung zwischen den Kompetenzfeldern Ernährung, Gesundheit und Bewegung, stellte die Dekanin des Fachbereichs Oecotrophologie Prof. Dr. Jana Rückert-John bei der Eröffnung der Veranstaltung fest.

Promotion auch in Fulda möglich
Der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar betonte in seinen Grußworten die stark forschungsorientierte Ausrichtung des Masterstudiengangs. Die Absolventinnen und Absolventen werden bestens darauf vorbereitet, im Anschluss eine Promotion beispielweise am Public Health Zentrum der Hochschule Fulda anzuschließen.

Neue Fachkräfte für Prävention und Gesundheitsförderung
Neben der Promotion stehen den Absolventinnen und Absolventen auch spannende Tätigkeitsfelder in der beruflichen Praxis zur Verfügung. Die Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) Dr. Margareta Büning-Fesel betonte in ihrem Festvortrag „Herausforderung Ernährungskommunikation – worauf kommt es an?“, dass es im Berufsfeld Prävention und Gesundheitsförderung gut ausgebildeter Fachkräfte bedarf. Gerade der Ernährung sollte im betrieblichen Gesundheitsmanagement, bei Krankenkassen, in Forschung und Politik ein höherer Stellenwert beigemessen werden. Und um das „Messen“ ganz praktisch durchführen zu können, erhielten die Absolventinnen und Absolventen von der Studiengangskoordinatorin Laura Hoffmann ein kleines Taschenmaßband verbunden mit Aufforderung einerseits ein „gutes Maß“ zu halten und auf dem Arbeitsmarkt im Sinne ihrer im Studium erworbenen Kompetenzen „Größe“ zu zeigen.

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