Mehr Platz für Lehre und Verwaltung

14.10.2015
Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar bedankt sich bei Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst für die gute Zusammenarbeit bei der Planung des neuen Gebäudes.

Das Lehr- und Verwaltungsgebäude, das derzeit in der Moltkestraße entsteht, feierte Richtfest.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 7,2 Millionen Euro entsteht derzeit im südlichen Teil des Campus ein dreigeschossiges Gebäude mit Laboren für die Fachbereiche Lebensmitteltechnologie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik, ein Seminarraum für bis zu 90 Personen und Büroräume für die Zentralverwaltung. Das Gebäude wird mit 5,3 Millionen Euro aus Mitteln des Bund-Länder-Programms Hochschulpakt 2020 Bau-INVEST Phase II finanziert, 1,9 Millionen Euro kommen aus dem Budget der Hochschule.

Lehrbedingungen verbessern

„Im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 ermöglichen wir es den hessischen Hochschulen, durch gezielte Baumaßnahmen den steigenden Studierendenzahlen begegnen zu können und die Lehrbedingungen an den Hochschulen zu verbessern. Ich freue mich sehr, dass wir heute bei der aktuell größten Maßnahme der Hochschule Fulda Richtfest feiern können“, sagte Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Rossmann als Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in ihrer Begrüßungsrede.

Ioanna Terzi, Projektmanagerin für Hochschulbau aus der Regionalniederlassung Nord des Hessischen Baumanagements erläuterte: „Mit dem im Bau befindlichen Lehr- und Verwaltungsgebäude an der Moltkestraße erreichen wir für die Hochschule Fulda ein funktionales und gestalterisch äußerst ansprechendes Gebäude. Der Neubau nimmt – auch durch die geplante Muschelkalkfassade - Bezug auf die vor gut zwei Jahren fertiggestellte „neue Campusmitte“ und ergänzt hervorragend deren Bau- und Freiraumstruktur.“

Alte Hochschulbibliothek aufgestockt

Aus dem Hochschulpakt 2020 Bau-INVEST Phase II fließen insgesamt 9,971 Millionen Euro für bauliche Investitionen an die Hochschule Fulda. Der Ausbau der Dachgeschosse dreier Gebäude entlang der Leipziger Straße ist abgeschlossen. In der ehemaligen Hochschulbibliothek entstehen dank einer Aufstockung Labore für die Fachbereiche Oecotrophologie und Angewandte Informatik, die ab Dezember zur Verfügung stehen werden.

Gewinn für den Campus

Der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, lobte den Fortschritt der Baumaßnahme und zeigt sich sehr zufrieden mit der räumlichen Entwicklung der Hochschule. „Der Neubau in der Moltkestraße schließt eine Baulücke und markiert nach Süden die Grenze des Campus. Wir freuen uns sehr auf die Fertigstellung im kommenden Jahr, da die neuen Flächen auf Grund des starken Wachstums der letzten Jahre dringend benötigt werden.“

Der Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, fügte hinzu,  dass der Neubau ein Gewinn für die Hochschule und die Bürgerschaft Fuldas darstelle. „Mit dem Bau wird ein weiteres architektonisches Zeichen auf dem Campus-Areal gesetzt, das  einen spürbaren räumlichen Zuwachs für Lehre und Verwaltung bedeutet.“

Das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.084 m2 entsteht nach den Plänen der ARGE Sturm u. Wartzeck GmbH, Dipperz – Baufrösche Architekten GmbH, Kassel. 

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