Ähnlich wie für Trainer im Sport ist es für PhysiotherapeutInnen oftmals wichtig, ihren Patienten bestimmte Bewegungsabläufe (wieder) beizubringen. Die Methode des Bewegungsvorstellungstrainings, die fester Bestandteil der Sportpsychologie ist, kann auch Rehabilitationspatienten in der Physiotherapie helfen, Bewegungen wieder schneller zu erlernen oder sie zu stabilisieren. Dr. Tom Kossak brachte den Studierenden des Bachelorstudiengangs Physiotherapie der Hochschule Fulda dieses sportpsychologische Instrument in einem Praxisseminar näher.
Darüber hinaus waren die Themen Motivation und Wille Inhalt des Tagesseminars. Da es für Patienten nach Verletzungen, Rückschlägen sowie einem herausfordernden und langwierigen Rehaprozess oftmals nicht leicht ist, sich an die Vorgaben des Trainings zu halten, sollten den Studierenden Methoden gezeigt werden, wie sie Patienten zur Teilnahme am Rehaprogramm und zum Durchhalten ermutigen können. Deshalb bewiesen die jungen PhysiotherapeutInnen ihre Willens- und Leidensfähigkeit in einem Wettbewerb im Masskrugheben.