Nachhaltig wirtschaften - Nachhaltige Produkte in der Region Fulda herstellen und vermarkten

07.03.2022

Vier Startup-Unternehmer gründen gemeinsam ein Unternehmen mit dem Ziel, mit nachhaltig, fair und regional hergestellten Lebensmitteln, einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mit wissenschaftlicher Unterstützung der Hochschule Fulda in Kooperation mit dem RIGL-Projekt LeZ’go.

„Eigentlich hat Christoph Jestädt Lehrer gelernt, schließlich doch den Obsthof seiner Eltern mit der alten Streuobstwiese übernommen und den nachhaltigen Betrieb modernisiert. Dann kam ein regionaler Eishersteller mit einer besonderen Idee auf Christoph Jestädt zu: Nachhaltige Produkte in der Region Fulda herzustellen und zu vermarkten. Potential gibt es genügend, sagt Jestädt, junge ambitionierte Startups und eine hohe Dichte an landwirtschaftlichen Betrieben. Was fehlt ist die Vernetzung. Gemeinsam mit einem Kaffeeröster und einer Gastroberaterin gründen sie die „Foodies mit Haltung“ und gehen mit gutem Beispiel voran. Aktuell sind sie dabei, einen Haferdrink, abgefüllt in Mehrweg-Glasflaschen in einer regionalen Kelterei und eine Green Worscht – mit nur 15% Fleischanteil, aber geschmacklich raffiniert - auf den Markt zu bringen. Als Anstoß für andere, als kleiner Schritt auf dem Weg zu ihrem Traum: die Region um Fulda zum „Silicon Valley für green food“ machen. Wissenschaftliche Unterstützung bei der Produktentwicklung holen sie sich von der Hochschule Fulda. Für den Geschmack haben sie einen örtlichen Sternekoch ins Boot geholt. Denn bis die Wurst wirklich verkaufsbereit ist, muss die Rezeptur immer wieder überarbeitet werden. Und dann ist da ja auch noch Corona. Messen sind abgesagt, Treffen mit jungen Startups, mit denen sie ihren Traum von der Green Food-Region verwirklichen wollen, können nur online stattfinden ...“

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Autor: Barbara Petermann
Redaktion: Gábor Toldy

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