Posterpräsentation von Studierenden zur Zukunft der Hilfen für Menschen mit Behinderungen

10.07.2018
Jörg Denne (LAG Werkstatträte Saarland, links) mit der Forschungsgruppe „Werkstatträte“ und Viviane Schachler (Dozentin, zweite von rechts)
Forschungsgruppe „Leben und arbeiten in einer anthroposophischen Einrichtung“
Wolfram Latsch (Geschäftsführer der AWO Fulda) fragt nach
Forschungsgruppe „Zukunftsperspektiven von Förderschüler*innen“
Forschungsgruppe „Mit Behinderung studieren“
Poster „Hilfen für Menschen mit Aphasie“
Viviane Schachler (Dozentin) im Gespräch mit Jörg Denne (Gastreferent)

Wie ist die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Wohnheimen? Welche beruflichen Wünsche haben junge Menschen im Anschluss an die Förderschule? Wie ist die Akzeptanz von Werkstatträten? Das sind einige der Fragen, zu denen 33 Studierende des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit im Sommersemester 2018 forschen.

Am 5. Juli haben die Studierenden ihre Arbeiten im Rahmen einer Posterpräsentation vorgestellt. Regionale Akteure der Behindertenhilfe sind ins Hochschulzentrum Transfer gekommen, um die Arbeiten kennen zu lernen und mit den Studierenden zu diskutieren.

Die Posterpräsentation ist eingebettet in das Seminar „Forschung in der Sozialen Arbeit“ unter der Leitung von Annika Lang (M.A.), Viviane Schachler (M.A.) und Prof. Dr. Markus Schäfers. Hintergrund des Seminars ist, dass vielerorts über die Ausrichtung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen debattiert wird. Die Perspektive der Betroffenen als „Expert_innen in eigener Sache“ wird dabei nur unzureichend berücksichtigt – das gilt auch für Forschung.

Daher war es eine besondere Bereicherung für die Veranstaltung, dass Jörg Denne von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Saarland die Forschungsarbeiten aus seiner Perspektive kommentierte. Herr Denne, selbst Beschäftigter einer Werkstatt für behinderte Menschen, berichtete von seinen Erfahrungen mit der Mitbestimmung von Werkstatträten – ein Thema, das noch zu wenig erforscht ist.

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