Professor Dr. Karim Khakzar erneut zum Sprecher der 118 deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gewählt

23.11.2020

Die HRK-Mitgliedergruppe der HAWs und FHs hat den Präsidenten der Hochschule Fulda ein weiteres Mal einstimmig im Amt bestätigt.

Professor Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, wird weiterhin die Interessen der 118 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) und Fachhochschulen (FHs) in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten. Einstimmig wählten ihn die HAWs und FHs für eine dritte Amtszeit zu ihrem Sprecher und zugleich zum Vizepräsidenten in der HRK. Seit 1. August 2016 steht Khakzar der HRK-Mitgliedergruppe vor. In der HRK sind insgesamt 268 staatliche und staatlich anerkannte Universitäten, Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Musik- und Kunsthochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie Theologische Hochschulen organisiert. Sie ist das zentrale Forum für den gemeinsamen Meinungsbildungsprozess der Hochschulen. An den HAWs/FHs in Deutschland absolvieren inzwischen etwa eine Million Studierende ein Bachelor- oder Masterstudium.

„Ich freue mich sehr über das erneut sehr große Vertrauen, dass mir meine Kolleginnen und Kollegen mit der nun zweiten Wiederwahl entgegengebracht haben. Gemeinsam haben wir in den vergangenen vier Jahren schon viele Weichen für die Weiterentwicklung der HAWs und FHs stellen können, vor allem mit Blick auf die Finanzierung der Studienplätze. Jetzt gilt es, auch die Rahmenbedingungen für die angewandte Forschung und den Transfer, deren Bedeutung enorm zugenommen hat, weiter zu verbessern“, sagte Khakzar.

In den kommenden zwei Jahren will er sich daher vor allem der Förderung der angewandten Forschung widmen. Forschung an HAWs und FHs leiste einen wichtigen Beitrag zur Innovationsförderung und zum Wissens- und Technologietransfer. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Einrichtungen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich profitierten davon. „Im Vergleich zu den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind HAWs und FHs bei den Förderprogrammen nach wie vor stark benachteiligt. Sie besitzen jedoch das große Potenzial, wichtige Innovationen in den jeweiligen Regionen schnell und effizient in die Anwendung zu bringen. Unsere Zukunftsfähigkeit hängt ganz wesentlich davon ab“, betonte Khakzar.

Bereits während der ersten beiden Amtszeiten konnten mit der Verstetigung der Mittel aus dem Hochschulpakt 2020 wichtige Erfolge für die HAWs/FHs verbucht werden und so eine verlässliche Finanzierung der großen Zahl neu geschaffener Studienplätze sichergestellt werden. Die Hochschulen haben dadurch die dringend benötigte Planungssicherheit für die kommenden Jahre erhalten. Auch für ein langfristiges Programm zur Gewinnung von Professor*innen hat sich Khakzar erfolgreich eingesetzt. Denn in einigen Fächern wird es zunehmend schwieriger, Professuren mit Persönlichkeiten zu besetzen, die sowohl in der Forschung als auch in der beruflichen Praxis ausgewiesen sind. Das neue Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ stellt in den kommenden Jahren insgesamt 435 Millionen Euro für Maßnahmen zur Gewinnung und Förderung von Professuren an HAWs/FHs zur Verfügung.

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