Professorinnenanteil an der HFD bei aktuell 44 Prozent

06.12.2016

Die Erfolge der gleichstellungsorientierten Berufungspolitik der Hochschule Fulda lassen sich deutlich an den Ergebnissen einer aktuellen Datenerhebung ablesen:

Im Wintersemester 16/17 liegt der Frauenanteil an Professuren bei 44%.

Das im Gleichstellungskonzept 2.0 benannte Ziel, den Anteil an Professorinnen bis 2016 auf mindestens 42% zu steigern, ist damit erreicht (Stand 01.01.2013: 37,9%).

Der Schlüssel dieses Erfolges liegt in einer ganzheitlichen gendersensiblen Hochschulkultur und Berufungspolitik, die an der Hochschule schon über zehn Jahre Tradition hat: Seit 2005 liegt der Anteil von Frauen bei den Ernennungen auf Hochschulprofessuren bei durchschnittlich 55%.

Die Studentinnen, die an der HFD 58% der Studierenden ausmachen, können sich nicht nur über mehr Geschlechtervielfalt in der Lehre freuen, sondern begegnen auch verschiedenen Karrierewegen und Karrieregestaltungen, die sie im besten Fall für eine eigene Laufbahn in der Wissenschaft inspirieren. Die Qualifizierung und Rekrutierung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und insbesondere die Gewinnung von Frauen bei der Besetzung von Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist derzeit ein wichtiges Anliegen der Hochschulleitungen. Durch Strategien zur nachhaltigen Förderung von Karrierewegen an HAWs mit neuen Formen der Qualifizierung und attraktiveren Rahmenbedingungen sollen zukünftig bundesweit noch mehr Anreize für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geboten werden.

 

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