Programmieren fürs Klima

23.01.2020

Exkursion: Studierende des Fachbereichs Angewandte Informatik besuchten den 36. Chaos Communication Congress (36c3) in Leipzig.

Der Besuch des jährlichen Chaos Communication Congresses (CCC) von Studierenden des Fachbereichs AI ist in den letzten Jahren fast schon zur Tradition geworden. Der von 27. bis 30. Dezember 2019 in Leipzig stattgefundene Kongress stand diesmal unter dem Motto „Resource Exhaustion“ – einerseits eine Angriffsmethode, um Anwendungen zum Absturz zu zwingen, zum anderen auch eine Mahnung mit den eigenen Ressourcen sorgsam umzugehen.

Dieses Thema soll die Kongressbesucher ermutigen mehr gegen die Ressourcen-ausbeutung zu unternehmen. Neben Vorträgen zu Sicherheitslücken unterschiedlichster Art und Analysen, wie die zu der Pünktlichkeit der Bahn, spielte der Klimawandel und Menschenrechte in diesem Jahr eine große Rolle.

Wie immer bestand der Kongress nicht nur aus den Fachvorträgen und Talks, sondern lebte ebenso von der Atmosphäre des Hackerspace und der vielen Obskuritäten der Hackerkultur am Rande, die in so konzentrierter Form wahrscheinlich nur auf dem jährlich stattfindenden größten Hackerkongress aufzufinden sind. Zudem wurde dazu motiviert, bei dem größtenteils aus ehrenamtlichen Kräften gestützten Kongress als sogenannter „Engel“ mitzuhelfen.

Die Studierenden konnten ihren Aufenthalt individuell gestalten und sich z.B. zu der Vielzahl von Fachvorträgen begeben oder eigene Projekte bei Workshops beginnen und umsetzen.

Ein Besuch von Leipzigs bekanntem „Auerbachs Keller“ stellte auch in diesem Jahr einen schönen Programmpunkt der vier sehr spannenden Tage dar.

Bei Interesse lässt sich ein Großteil der Vorträge unter media.ccc.de ansehen.

Timo Geier
Student Master AI

Der Fachbereich bedankt sich bei Timo Geier für seinen Meldungsbeitrag zum 36c3.

 

Foto: © Timo Geier/ Fachbereich Angewandte Informatik

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