Projektantrags R2S – Ready to Support

15.11.2015

„Crisis management topic 3: Demonstration activity on large scale disasters and crisis management and resilience of EU external assets against major identified threats or causes of crisis“

Gemeinsam die Sicherheit Europas verbessern

Im Rahmen der EU Projektförderung Horizon 2020 haben 2015 24 Kooperationspartner – u.a. die Hochschule Fulda – unter der Leitung der Fraunhofer Gesellschaft-IML einen Projektantrag zu dem Thema „Crisis management topic 3: Demonstration activity on large scale disasters and crisis management and resilience of EU external assets against major identified threats or causes of crisis“ verfasst.  Das beantragte Fördervolumen liegt bei ca. 16 Millionen Euro, die Hochschule Fulda würde bei Projektbewilligung eine Fördersumme von ca. 500.000 € erhalten.

Das IFRC bekräftigt, dass Menschen immer häufiger gezwungen sind, Gewalthandlungen, Finanzkrisen und wachsende Unsicherheiten zu bewältigen, ohne angemessene Unterstützung der eigenen Regierung zu erhalten. Den Einfluss einer Katastrophe zu reduzieren, ist keine leichte Aufgabe, es kann jedoch helfen, die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Das Ziel

Das primäre Ziel von Ready2Support (R2S) ist deshalb die Verbesserung der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit gegen Krisen in und außerhalb Europas. Eng damit verbunden sind die Verkürzung der Reaktionszeit sowie die Verbesserung der Effizienz und Effektivität der unterstützenden Teams und der Prozesse. Diese Ziele werden mit einer Reihe von Innovationsmaßnahmen zu einem Innovationssystem kombiniert, welche nachfolgend kurz erläutert werden.

Um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit zu erreichen, hat sich das Team zum Ziel gesetzt, im Rahmen des Projekts R2S, das Bewusstsein der Bevölkerung für Krisenmanagement zu erhöhen und dazu passend, den Regierungen eine fundierte Vorgehensweise an die Hand zu geben. Solche Guidelines berücksichtigen auch die Kosten des Katastrophenmanagements bezüglich Prävention, Bereitschaft, Reaktion und Wiederherstellung.

Um die Zeit bis zum Eingreifen zu verringern, wurde sich zum Ziel gesetzt, Prozesse zu entwickeln, die bei der Früherkennung von Katastrophen unterstützen und die eine frühe Evaluierung und Bewertung der möglichen Auswirkungen eines Ereignisses möglich machen. Zudem soll unter anderem die Interaktion und Kompatibilität mit dem heutigen EU Katastrophenschutz beschleunigt und der multimodale Transport in die und innerhalb der betroffenen Länder verbessert werden.

Um eine Effizienzsteigerung im Rahmen des Katastrophenmanagements zu erreichen, sollen statistische und dynamische Datensätze verfügbar gemacht und thematische Karten erstellt werden, welche Informationen Ressourcenverfügbarkeit, Gefahrenreduzierung oder Notfallpläne enthalten. Dies inkludiert auch, einfache Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, um komplexe Steuerungs- und Kontrollaufgaben mit Softwareunterstützung auf operativer-, taktischer- und strategischer Ebene zu bewältigen. Auch die reibungslose Kommunikation zwischen mehrsprachigen Teammitgliedern soll sichergestellt werden, um das Verständnis benötigter Informationen zu erhöhen. Services vor Ort sowie maßgeschneiderte Apps werden genutzt, um eine bessere Unterstützung derjenigen zu gewährleisten, die in Gefahr sind und um die Rückführung von EU-Bürgern zu erleichtern.

Alle genannten Ziele sollen im Rahmen des Projektes „Ready to Support“ entwickelt und umgesetzt werden, damit die Bewältigung einer Katastrophe durch die Bevölkerung sowie aller beteiligten Gruppen möglichst reibungslos gestaltet und der vorherige Zustand möglichst schnell wiederhergestellt bzw. im besten Falle übertroffen werden kann.

Leider wurde der Antrag nicht bewilligt.

Kontakt Anna Schön

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