RinkA bei den Nationalen Sommerspielen von Special Olympics Deutschland

29.05.2018
Foto: Maria Eife
Foto: Maria Eife
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Foto: Maria Eife

Projektvorstellung auf internationalem Kongress.

Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Special Olympics ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt und weltweit vertreten. Nationale Sommer- und Winterspiele wechseln sich jährlich ab.

Unter dem Motto „Gemeinsam Stark“ hat Special Olympics Deutschland vom 14. bis zum 18. Mai 2018 die Nationalen Sommerspiele veranstaltet, die seit 1998 regelmäßig stattfinden. Bundesweit haben sich 4600 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partner – bei Unified Sports® treiben Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport – in 19 verschiedenen Sportarten miteinander gemessen, und dabei 27.000 Besucher*innen angelockt.

Durch das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® waren die Nationalen Sommerspiele in Kiel gleichzeitig auch die größte nationale Gesundheits-Veranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung. Das diesjährige große mediale Interesse (230 Medienvertreter*innen und akkreditierte Journalist*innen) unterstrich die wachsende Bedeutung der „Special Olympics National Games“ in Deutschland zum eigenen 20-jährigen Jubiläum. Ein gutes Aushängeschild für die Weltspiele 2023, um die sich Special Olympics Deutschland bewirbt.

RinkA-Projekt begeistert auf internationalem Kongress

Eingebunden in die Nationalen Spiele war ein internationaler wissenschaftlicher Kongress, durchgeführt von der SOD Akademie und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Unter dem Thema „Lebenswelten inklusiv gestalten“ wurden drei Tage lang die Bereiche Inklusion und Sport/Internationales, Schule/Bildung und Gesundheit/Bewegung/Engagement in den Mittelpunkt gestellt.

Hier konnten Dr. Jan Ries und Maria Eife das Fuldaer RinkA-Projekt mit dem Vortrag „Inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote“ platzieren und im Arbeitskreis „Mobilität und Bewegung in unterschiedlichen Settings“ vorstellen.

Das Projekt, das über die innovative Hochschule realisiert wird, stieß bei den Kongressteilnehmer*innen auf reges Interesse. Es konnten gewinnbringende Anregungen gesammelt und Kontakte geknüpft werden.

Zielgruppen des Kongresses waren Wissenschaftler*innen, Studierende, Pädagoginnen und Pädagogen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, sowie Lehrkräfte und Interessierte. Die Veranstaltung wurde in Gebärdensprache und in leichte Sprache übersetzt.

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