RinkA beim Fachtag Inklusion & Sport in Frankfurt

06.02.2020

Am Sonntag, 02. Februar 2020 veranstalte der Landessportbund Hessen den ersten Fachtag Inklusion. Fachverbände, Vereinsvertreter*innen sowie Übungsleiter*innen waren eingeladen, das Thema der Inklusion im Sport zu erleben und voranzubringen. Zahlreiche Praxis- und Theorieworkshops luden zum Mitmachen und Ausprobieren, aber auch zu Diskussionsrunden ein. Das Thema von RinkA, dessen Ziel der Auf- und Ausbau regionaler, inklusiver Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote ist, war sowohl mit einem Aktionsstand als auch mit zwei Theorie-Workshops vertreten.
Unter dem Titel „Kooperationschancen und -möglichkeiten des organisierten Sports im Bereich Inklusion“ referierte Dr. Jan Ries über die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung an Sportaktivitäten im organisierten Sport. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche personellen, organisatorischen und ggf. monetären Themen für Vereine mit einer inklusiven (Neu-) Ausrichtung verbunden sind, aber auch, welche Chancen sich für den Verein ergeben, wenn dieser sich inklusiv ausrichtet.
Der zweite Workshop, geleitet von Sarah Heinisch, befasste sich mit dem Thema des inklusiven Outdoor-Fitnessparks. Vor dem Hinblick immer knapper werdender Hallenressourcen sind viele Vereine auf der Suche nach alternativen Lösungen, um dieser Knappheit entgegenzuwirken. Das Sporttreiben an der frischen Luft steht gerade wieder hoch im Trend und könnte hier eine Lösung bieten. Es wurde die Frage thematisiert, ob und wie auch Menschen mit Behinderung Outdoor-Fitnessparks nutzen können. Sarah Heinisch zeigte auf, wie ein inklusiver Fitnesspark geplant werden kann: Von Partizipationsprozessen der Zielgruppe, über Kooperationsmöglichkeiten mit unterschiedlichsten Organisationen bis hin zur Auswahl der Geräte sowie der fachlichen Nutzung und Betreuung des Parks nach Eröffnung.

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