RinkA forscht bei Kinderuni zum Thema Fairness

04.03.2020

Im Rahmen der Kinderuni 2020 forschte das Projekt „Regionale inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote (RinkA)“ des RIGL-Fulda unter der Leitung von Dr. Jan Ries und Ute Weber zusammen mit 80 Schüler*innen der Region zu der Fragestellung wie sich Fairness im Umgang miteinander zeigt und ob bzw. wie sich Fairness messen lässt.
Zum Veranstaltungstitel „Im Sport sind alle gleich – Fairness im Umgang miteinander“ erarbeiteten die 60 Schüler*innen von drei Schulklassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe in der Vormittagveranstaltung und die 20 jungen Forscher*innen zwischen 8 und 12 Jahre in der Nachmittagsveranstaltung interaktiv verschiedene Kriterien, anhand deren sich Fairness erkennen lässt.
In Experimenten zum Thema Regeltreue, Sportsgeist und Gewinnstreben konnten die Anwesenden ihre Vorstellung von einem fairen Miteinander erläutern und aufzeigen. Anhand von Bildern und Situationsbeschreibungen wurde gemeinsam herausgearbeitet, dass sich eine faire Welt dadurch zeigt, dass Aufrichtigkeit, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft das Miteinander bestimmen. Allen wurde bewusst, dass viele Spiele und Sportarten nur möglich sind, wenn sich Mitspielende finden. Die Diskussionsrunde führte zu dem Ergebnis, dass Gewinnen wollen und sich an Regeln halten unter Umständen in einem Spannungsfeld zueinander stehen. Die Hochschulgäste erhielten zudem Informationen über den Fairplay Preis des Deutschen Sportes und lernten den Olympischen Eid kennen.
Die Verantwortlichen des Projektes RinkA zeigten sich besonders erfreut darüber, dass sich die jungen Forscher*innen sehr rege an den Fragerunden beteiligten und ein großes Vorwissen sowie Verständnis zum Thema mitbrachten. Zum Abschluss der Veranstaltung erhoben sich die Anwesenden, um gemeinsam den „Kinderuni Fulda 2020 Fairness Eid“ abzulegen, der sich auf die zuvor erarbeiteten Punkte Kooperationsbereitschaft, Regeltreue sowie Mitgefühl bezog.

 

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