Sachverständigen-kommission übergibt 7. Altenbericht an Ministerin Manuela Schwesig

15.10.2015

Am 6. Oktober übergab der Vorsitzende der 7. Altenberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse, den neuen Bericht zum Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ an die Bundesseniorenministerin Manuela Schwesig.

In der Kommission aus elf Expertinnen und Experten unterschiedlicher haben mit Prof. Dr. Monika Alisch, Fachbereich Sozialwesen und Prof. Dr, Susanne Kümpers, Fachbereich Pflege und Gesundheit gleich zwei Wissenschaftlerinnen der Hochschule Fulda ihr Wissen in den Bericht der Bundesregierung eingebracht.

Zur kontinuierlichen Unterstützung altenpolitischer Entscheidungsprozesse hat der Deutsche Bundestag die Bundesregierung 1994 aufgefordert, in jeder Legislaturperiode einen Altenbericht vorzulegen. Zu diesem Zweck beruft die Bundesregierung jeweils ehrenamtlich tätige Sachverständigenkommissionen, die mit unabhängigen Experten und Expertinnen besetzt werden und ihre Gutachten zu aktuellen seniorenpolitischen Thema erstellen.

Zentrale Fragestellungen des Berichts

Die 7. Sachverständigenkommission untersuchte, welchen Beitrag die kommunale Politik und lokale Gemeinschaften leisten können, um Teilhabe und eine selbständige Lebensführung im Alter zu erhalten. Dabei ist die Kommission unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:

Welche Vernetzung von Akteuren aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sind erforderlich und wie können diese hergestellt werden?

  • Wie ist das Engagement aller Generationen für eine Politik für und mit älteren Menschen bestmöglich einzusetzen?
  • Wie ist auf die Unterschiede der Lebenslagen älter werdender Frauen und Männer zu reagieren? Welche Besonderheiten sind in einer Politikumsetzung zu beachten, zum Beispiel bei Menschen mit Migrationsgeschichte?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten sind in den sehr unterschiedlichen Kommunen überhaupt vorhanden? Welche neuen Wege der Finanzierung können beschritten werden?

Die Arbeit der Sachverständigenkommission ist mit Übergabe des Berichts beendet. Im Anschluss wird die Bundesregierung ihre Stellungnahme dazu erarbeiten und im Ressortkreis darüber abstimmen. Der so ergänzte Bericht muss dann vom Kabinett beschlossen und dem Deutschen Bundestag zugeleitet werden. Veröffentlicht wird er voraussichtlich im März 2016. 

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