Spannende Wettkämpfe mit selbst konstruierten Robotern

20.12.2019
Regionalentscheid der First Lego League an der Hochschule Fulda

Siegerehrung der drei Gewinnerteams, die zum FFL-Semi-Finale Südwest in Mannheim fahren. Foto: Uli Mayer

Die Rabanus-Maurus-Schule gewinnt den Regionalentscheid der First Lego League, die Wigbertschule aus Hünfeld kommt auf Platz zwei, das Marianum belegt Platz drei.

Die Schülerinnen und Schüler der Rabanus-Maurus-Schule in Fulda haben am dritten Adventswochenende den Regionalentscheid der First Lego League (FFL) an der Hochschule Fulda für sich entscheiden. Platz zwei in der Gesamtwertung erkämpfte sich das Team der Wigbertschule aus Hünfeld, das zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen hat. Über den dritten Platz durfte sich das Marianum freuen. Alle drei Teams haben sich für das FLL Semi-Finale Südwest qualifiziert, das Anfang Februar 2020 in Mannheim stattfinden wird.

Zum fünften Mal bereits war der Hochschulcampus Austragungsort für die spannenden Wettkämpfe mit selbst konstruierten Lego-Robotern und die Präsentationen von Forschungsarbeiten der Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema “Gestaltet das Bauen der Zukunft“. Die Teams konnten einen eigenen Schwerpunkt setzen und kreative Ideen für bessere Orte zum Leben und Arbeiten entwickeln.

Sicheres Abbiegen für Radfahrer
Die besten drei Teams präsentierten ihre Konzepte am Nachmittag auf der Bühne, darunter auch der Gesamtsieger, die Rabanus-Maurus-Schule. Sie hat eine Lösung für das sichere Abbiegen von Fahrradfahrern im Straßenverkehr erarbeitet. In einem Pilotprojekt mit der Stadt soll sie im kommenden Jahr sogar getestet werden. Das sogenannte Care System erkennt mittels eines Sensors, wenn sich Fahrradfahrer einer Kreuzung nähern, und löst dann eine für Autofahrer sichtbare Warnlampe aus.

Die Wigbertschule aus Hünfeld stellte ihre Ideen vor, wie sich steile Treppen in der Innenstadt mittels Rampen besser für Menschen mit Behinderung, für ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen zugänglich machen lassen und lieferte damit einen Beitrag für mehr Barrierefreiheit in unseren Städten.

Das Team der Marienschule – auch zum ersten Mal mit dabei – präsentierte das „Städtequiz Fulda – Schau Dir Deine Stadt und nicht nur Dein Smartphone an!“

Die Hochschule Fulda wird alle drei Siegerteams mit einem Reisekostenzuschuss in Höhe von jeweils 500 Euro unterstützen, um mögliche Zusatzkosten für die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler zu vermeiden und allen die Reise zum Halbfinale zu ermöglichen. Um die Chancengleichheit für alle Schulen zu gewähren und keine Kostenbeiträge für Schülerinnen und Schüler zu generieren, werden in jedem Jahr die Kosten für die Anmeldung und die für den Wettbewerb notwendigen Spielfelder in Höhe von rund 300 Euro pro Team aus Projektmitteln der Hochschule Fulda finanziert.

Über den MINTmachClub
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schülerinnen und Schüler jeden Alters für diese vier Themen zu begeistern, das hat sich der MINTmachClub Fulda auf die Fahnen geschrieben. Durch Projekte und Aktionen in Kooperation mit den Projektpartnern Kinder-Akademie Fulda und offenes Labor Fulda möchte er die Faszination für Naturwissenschaften stärker ins Bewusstsein rücken.

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