Starkes Zeichen für Vielfalt und Demokratie

31.01.2024
Starkes Zeichen für Vielfalt und Demokratie

Über 8.500 Menschen beteiligten sich an der Demonstration für Vielfalt und Demokratie, bei der auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar sprach und die Bedeutung von Bildung gegen Populismus und Extremismus betonte. Foto: Stadt Fulda

Mit seinem Redebeitrag bei der Großdemo auf dem Fuldaer Uniplatz hat auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie gesetzt.

Über 8.500 Menschen waren auf den Universitätsplatz gekommen, um für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft friedlich zu demonstrieren. Neben Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Landrat Bernd Woide,  Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtfraktion Jonathan Wulff, Vorsitzender vom Bündnis "Fulda stellt sich quer" Andreas Goerke sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Kirchen, Verbänden und Vereinen sprach auch der Hochschulpräsident. Prof. Dr. Karim Khakzar betonte die Bedeutung von Bildung als das "vielleicht wirksamste Gegenmittel" gegen Populismus und Extremismus. "Wir müssen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene befähigen und auffordern, richtig von fake zu unterscheiden und unsere freiheitliche Demokratie als eine Riesenchance zu begreifen, die wir gemeinsam verteidigen müssen", so Khakzar.

Der Präsident hob in seiner Rede hervor, dass auch die Hochschule Fulda große Verantwortung trage.  Junge Menschen aus über 100 Ländern bereicherten den Campus und machten ihn zusammen mit allen Studierenden bunt und weltoffen.  Er sagte: "Wir können ihnen mit wissenschaftlicher Auseinandersetzung und mit Vorbildfunktion Demokratie, Vielfalt und Toleranz vermitteln. Unsere Entscheidungen müssen auf wissenschaftlichen Erkenntnisse basieren. Verschwörungstheorien und Verharmlosungen dürfen wir keinen Raum geben." Was es dafür nach Khakzars Überzeugung braucht: "Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrende über alle Bildungsetappen hinweg müssen konsequent zusammenarbeiten  – dazu rufe ich alle auf!"

Sein abschließender Appell lautete: "Wenn wir es ernst meinen mit ‚Nie wieder ist jetzt!‛, dann müssen wir jetzt in Bildung investieren."

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