Sundhedsfremme i København – Gesundheitsförderung in Kopenhagen

02.05.2016

Leonie Gottschalk, Studentin in Gesundheitsförderung, berichtet von ihrem Auslandssemester in Kopenhagen.

Gesundheitsförderung in Dänemark: „Da kommt mir spontan das Radfahren in den Sinn. Hier in Kopenhagen gibt es eine bemerkenswerte Infrastruktur für Radfahrende und fast jeder ist mit dem Rad unterwegs. Das steckt an! Ich fahre hier jeden Tag allein 20 km zwischen Uni und Unterkunft hin und her. Das hätte ich mir in Deutschland nicht vorstellen können. Doch hier ist es leicht und macht viel Spaß - einfach weil es alle machen.“, berichtet Leonie.

Seit zwei Monaten studiert sie am Metropolitan University College in Kopenhagen, einem Erasmus-Kooperationspartner des Fachbereichs Pflege und Gesundheit, im englischsprachigen Bachelorstudiengang „Global Nutrition and Health“.

Eine Umstellung war es für sie, dass in Blockmodulen studiert wird, die jeweils mit einer Prüfung im unmittelbaren Anschluss enden. Erst dann folgt das nächste Modul. Meist wird im Modul eine Hausarbeit erstellt, mehrmals im Semester werden dazu Papers eingereicht, zu denen man Feedback erhält. Dazu kommt dann eine mündliche Prüfung.

Die Lerngruppen sind klein, Lehrende und Studierende duzen sich. In den Veranstaltungen werden viele Themen besprochen, die nicht unbedingt prüfungsrelevant sind. Besonders interessant findet Leonie Themen, die das dänische Gesundheitssystem betreffen. Beispielsweise gab es in Dänemark eine Fettsteuer. Sie fand es interessant zu hören, welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Insgesamt sind ernährungsbezogene Themen ein Schwerpunkt.

„Ein Auslandssemester mit Erasmus kann ich auf jeden Fall empfehlen!“ schwärmt Leonie. „Man kann viele neue Leute aus ganz Europa kennen lernen. Kopenhagen ist jung und dynamisch, aber gleichzeitig gemütlich! Die Dänen sind sehr nette und hilfsbereite Menschen.“ Sie schließt noch an, dass sich für sie neue Blickweisen auf die Inhalte ihres Studienfachs eröffnen und sich ihre Englisch-Kenntnisse von Tag zu Tag verbessern. Nicht nur als Touristin dort zu sein, verbindet sie vor allem damit, Zeit zu haben, z. B. um Dänisch zu lernen und um kulturelle Unterschiede zu entdecken.

Kontakt

Annika Salzmann

Referentin für Internationales am Fachbereich, Praxisreferentin für den Studiengang International Health Sciences

Gebäude 31 , Raum 118
Annika Salzmann+49 661 9640-6336
Sprechzeiten
Derzeit nur per E-Mail erreichbar
zurück