Telepräsenzroboter als Unterstützung im Alter?

22.06.2018
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Fuldaer Studentinnen gehören zum Forscher*innenteam im Projekt RoboLand

Das Projekt RoboLand (Telepräsenz-Roboter im häuslichen Lebens- und Pflegearrangement von Personen mit Demenz im ländlichen Raum) ist ein Verbundprojekt unter der Leitung von Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Helma M. Bleses (Hochschule Fulda) und Informatiker Prof. Dr. Erwin Praßler (Hochschule Bonn-Rhein Sieg). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Zeitraum 2016-2019 gefördert (mehr über das Projekt)

Eine wichtige Rolle in diesem Projekt spielen die Studierenden. In den beiden Bachelor-Studiengängen „Pflege“ und „Pflegemanagement“ ist der Erwerb von Forschungs- und Projektmanagementkompetenz ein zentraler Bestandteil. Die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte unterstützen die Organisation der regelmäßigen Sitzungen der interdisziplinären Arbeitsgruppen, nehmen an Analysesitzungen und ethischen Fallkonferenzen teil, verfassen Memos und Protokolle und sind im Forschungsfeld unterwegs. „Ich finde es großartig, dass wir die Theorie aus dem Studium auch in der Praxis mitbekommen“, freut sich Sonja, eine der Studentinnen im Forscher*innenteam.

Seit ca. einem dreiviertel Jahr befinden sich mobile robotische Telepräsenzsysteme im Einsatz bei Familien im Vogelsbergkreis sowie in der Stadt Trendelburg (Nordhessen).

Erste Erfahrungen und Beobachtungen deuten darauf hin, dass das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur aktuell gesellschaftlich wie (pflege-)wissenschaftlich geführten Diskussion über den Einsatz robotischer Technik in der pflegerischen Betreuung und Versorgung wird liefern können.

Die Situation für die stetig wachsende Gruppe älterer (pflegebedürftiger) Personen verschärft sich in ländlichen Regionen durch einen Mangel an professionellen Pflegepersonen. Gleichzeitig entstehen aber auch Lücken in der Versorgung durch den Fortzug oder aber Pendeln vom Wohnort zu weiter entfernten Arbeitsplätzen von Angehörigen im erwerbsfähigen Alter. Kann hier ein Kommunikationssystem in Form sogenannter Telepräsenz-Roboter in der Alltagsbegleitung von pflege- und betreuungsbedürftigen Seniorinnen und Senioren Unterstützung leisten?

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Prof. Dr.

Helma Bleses

Pflegewissenschaften und Klinische Pflege

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