TeSeGe lädt zum Workshop "Prävention psychischer Erkrankungen durch Bildung und Erfahrung - Bericht von Betroffenen"

29.11.2018

Im Rahmen eines Workshops am 8. November 2018 an der Hochschule Fulda hatten die Projekt- und Praxispartner*innen des Projekts TeSeGe Gelegenheit mit Vertreter*innen des Vereins EX-IN Hessen e.V. und Akteur*innen der Hochschule zum Thema: „Prävention psychischer Erkrankungen durch Bildung und Erfahrung Bericht von Betroffenen in den Austausch zu kommen.

Die Organisation EX-IN („Experienced Involvement) bildet Menschen mit Psychiatrieerfahrung zu Genesungsbegleitern in der psychosozialen Versorgung aus. Erfahrungen mit dem Einsatz psychiatrieerfahrener Menschen in der Präventionsarbeit zeigen gute Effekte hinsichtlich der Vorbildwirkung in Bezug auf die Krankheitsbewältigung (Conrad u.a. 2010).

Nach einem eindrucksvollen biographischen Einblick in die individuellen Lebenswege der beiden Referent*innen (Herr Andreas Jung, Frau Lia Marie Eckhart) von EX-In Hessen e.V. wurden in der Teilnehmerrunde verschiedene Aspekte primärpräventiver Interventionen im Kontext von Schule diskutiert. Deutlich wurde dabei die Bedeutung der Genesungserfahrung von Betroffenen. Diese wird in der Fachwelt seit einigen Jahren unter dem Begriff „Recovery intensiv diskutiert.

Eingebettet war der Workshop in die erste regionale Innovationskonferenz Gesundheit und Lebensqualität. In deren Rahmen wurde u.a. das neue Gebäude des Regionalen Innovationszentrums Gesundheit und Lebensqualität feierlich eingeweiht.

Conrad, I., Heider, D., Schomerus, G., Angermeyer, M. C., & Riedel-Heller, S. (2010). Präventiv und stigmareduzierend?. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie.58 (4), 257–264.

 

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