Tool zur Erfassung der Lichtverschmutzung für den Sternenpark Rhön

16.07.2018

Auf der Geoinformatikkonferenz AGIT in Salzburg stellten der Studierende Gereon Reus und der Lehrbeauftragte Peter Wolff ein Projekt vor, das die Lichtverschmutzung im Sternenpark Rhön erfassen soll.

Student Gereon Reus und Lehrbeauftragter Peter Wolff (beide vom Fachbereich ET) präsentierten das Projekt zur “Erfassung der Dunkelheit im Sternenpark Rhön” auf der Geoinformatikkonferenz AGIT in Salzburg.

Damit der „Sternenpark Rhön“ erneut als solcher zertifiziert wird, muss belegt werden, dass es dort dunkel genug ist, d. h. der Nachthimmel nicht durch Lichtquellen „verschmutzt“ wird. Der Grad der Dunkelheit wird insbesondere mit Sensoren gemessen, die über ein Webtool automatisch ausgelesen werden.  Die ermittelten Daten werden mit weiteren astronomischen Berechnungen ergänzt und in einer Datenbank gespeichert. Über das Monitoring Tool können die Daten zum Teil auch öffentlich eingesehen werden. (https://himmelsmonitoring.et.hs-fulda.de)

Bislang sind erst wenige Sensoren, die teilweise mithilfe des Förderkreises FET finanziert werden konnten, in diesem Sensornetz aktiviert. Auch auf dem Dach des K-Gebäudes sind zwei solcher Sensoren installiert. Das Bestreben des Vereins Sternenpark Rhön ist es, ein flächendeckendes Sensornetz über diese Region, die Teile Hessens, Thüringens und Bayerns auf dem Gebiet des UNESCO Biosphärenreservates Rhön umfasst, zu etablieren.
Info: https://www.sternenpark-rhoen.de/

Die Webanwendung wurde im Rahmen einer Fallstudie aufbauend auf zwei vorangegangene Arbeiten (Bachelorarbeit & Fallstudie) entwickelt. In Zukunft ist eine Ausweitung des Sensornetzwerkes sowie die Weiterentwicklung der Webapplikation geplant.

Die AGIT fand dieses Jahr zum 30. Mal an der Universität Salzburg statt. Sie ist eine bedeutende internationale Geoinformatikkonferenz mit rund 1100 Teilnehmern.  Neben dem Vortrag, der komplett auch im Konferenzband abgedruckt wurde, beteiligten sich Dr. Viviane Wolff, Peter Wolff, Gereon Reus und Werner Klug (vom Verein Sternenpark Rhön) auch mit einem Poster an der Konferenz.

Während der Konferenz trafen Peter Wolff und Gereon Reus auch den Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Franz-Reinhard Happel, der die Keynote der Konferenz hielt. Insbesondere für Wolff als ehemaliger Bürgermeister ein schönes Wiedersehen.

Studentische Projekte (Fallstudien, Bachelorarbeiten, Masterprojekte, Masterarbeiten…) zu diesem Thema sind jederzeit möglich. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: viviane.wolff(at)et.hs-fulda.de

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