Das Präventionsgesetz ist in Kraft - Wie sieht es mit der Umsetzung aus?

15.06.2016

Die Arbeitsgruppe "Gesundheit und sozialstaatliche Infrastruktur" des FoSS lädt herzlich dazu ein, an dieser Diskussion teilzunehmen.

Anmeldungen bis zum 15.06.2016 bitte an meike.warncke@uni-kassel.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich.

Nach mehr als 10 Jahren politisch-kontroverser Debatte wurde im Juli 2015 endlich ein Präventionsgesetz verabschiedet, das seit dem 01. Januar 2016 wirksam ist. Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (PrävG) zielt darauf ab, die Gesundheitschancen für alle Menschen zu erhöhen, Krankheiten zu vermeiden, den geänderten Arbeitsanforderungen zu begegnen und den demografischen Wandel zu gestalten.
Eine wesentliche Neuerung besteht darin, dass die Prävention in Lebenswelten - den sogenannten 'Settings' - gestärkt werden soll. Das heißt es geht nicht mehr nur um individuelle Verhaltensänderung im Rahmen von Präventionskursen, sondern um Strukturreformen mit dem Ziel der gesunden Gestaltung der Lebenswelten Kita, Schule, Betrieb, Stadtteil etc.
Das Gesetz nimmt vorrangig die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung in die Pflicht, fordert dabei aber auch die zielgerichtete Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Prävention und Gesundheitsförderung wie der Unfall-, Pflege- und Rentenversicherung, den Ländern und Kommunen und der Arbeitsagentur.

Welche ersten Schritte zur Umsetzung des Gesetzes wurden in die Wege geleitet? Wie sieht die Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention auf Ebene des Bundes und der Länder aus? Welche Aktivitäten werden von Seiten der Krankenkassen übernommen?

Die Tagung diskutiert kritisch den aktuellen Stand der Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention und zukünftige Herausforderungen und nimmt dabei die Perspektiven unterschiedlicher Akteure in den Blick.

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