Vom Master-Studium direkt ins Forschungsinstitut

28.06.2017
Quelle: Hochschule Fulda. 

Eine Absolventin berichtet.

Das Master-Studium in Public Health eröffnet u. a. Chancen, in renommierten Forschungsinstituten zu arbeiten. Was der Fachbereich schon lange sagt, kann Claudia Pflug bestätigen. Im unmittelbaren Abschluss an ihr Studium in Fulda begann sie im Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) in Berlin im Feld der Pflegeforschung zu arbeiten.

„Derzeit arbeiten wir an fünf verschiedenen Projekten im Bereich Pflege, z. B. zu Fragen der Verbesserung der Versorgung von Hochaltrigen in Berlin oder Möglichkeiten der Digitalisierung in der ambulanten Pflege“ erklärt Frau Pflug. Zur ihrem Arbeitsalltag gehört die Unterstützung der Projektakquise, die wissenschaftliche Aufbereitung von Daten und Inhalten und inhaltliche Recherchen. Vorwiegend wird qualitativ geforscht. Wenn quantitative Befragungen anstehen, wird mit anderen Abteilungen zusammengearbeitet.

Das IGES ist 1980 als unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut gegründet worden. Seither wurden über 2.000 Projekte zu Fragen des Zugangs zur Versorgung, ihrer Qualität, der Finanzierung sowie der Gestaltung des Wettbewerbs im Bereich der Gesundheit und Pflege realisiert. In jüngerer Zeit wurde das Spektrum auf weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge ausgeweitet: Mobilität und Bildung. Es entstehen Studien, Gutachten, Publikationen, Evaluationen, Konzepte und Strategien. Zu den Auftraggebern zählen nahezu alle relevanten öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen, die im Gesundheitswesen tätig sind. In der IGES-Gruppe, zu der auch die Clinische Studien Gesellschaft für klinische Forschung (CSG), IMC clinicon für Krankenhausberatung sowie das auf Beratung im Bereich Medizintechnik spezialisierte Unternehmen Assessment in Medicine (AiM) gehören, arbeiten mehr als 130 Beschäftigte.

„Was ich an meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin hier sehr schätze, ist Verantwortung bei der Bearbeitung der Projekte, die mir übertragen wird, sowie die intensive Auseinandersetzung mit den Projektthemen. Unsere Projekte sind alle sehr praxisorientiert, unsere Analysen und Interventionsvorschläge orientieren sich an wirklich praktikablen Lösungen.“ ergänzt Claudia Pflug. Sie schätzt aber auch die Gleitzeit, die ihr ein entspanntes Einteilen ihrer Arbeit ermöglicht. Alles in allem ein sehr gelungener Einstieg in das Berufsleben.

Kontakt

Prof. Dr.

Susanne Kümpers

Qualitative Gesundheitsforschung – Soziale Ungleichheit und Public Health Strategien

Gebäude 31 , Raum 124
Prof. Dr.Susanne Kümpers+49 661 9640-6411
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung

Kontakt

Susan Wank

Studiengangskoordinatorin der Studiengänge Gesundheitsförderung (B.Sc.), Public Health (M.Sc.)

Gebäude 31 , Raum 105
Susan Wank+49 661 9640-6321
Sprechzeiten
Studierende: Mo u. Mi 9 - 11 Uhr, 13 - 14 Uhr Studieninteressierte: Di u. Do 8:30 - 14 Uhr und nach Vereinbarung
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