Winfriedschule und Hochschule Fulda festigen Kooperation

29.05.2019
Schulleiter Mathias Dickhut und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: Matthias Hansen / Winfriedschule)

Vor allem den technisch-naturwissenschaftlichen Bereich wollen die Partner fördern.

Die Winfriedschule Fulda und die Hochschule Fulda haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die enge Zusammenarbeit der vergangenen Jahre weiter festigt. Nach dem Kooperationsvertrag werden gemeinsame Aktivitäten für die Studien- und Berufsorientierung in der Oberstufe angeboten: Im Einzelnen umfasst dies den Erfahrungsaustausch mit studentischen Tutorinnen und Tutoren der Hochschule Fulda, einen jährlichen Campustag zur Hochschulerkundung und Vorstellungen der Studienmöglichkeiten an der Schule – im Rahmen der BSO-Stunde.

Im Zentrum der Kooperation steht insbesondere der technisch-naturwissenschaftliche Bereich, den beide Bildungsinstitutionen intensiv und aktiv fördern. „Als MINT-EC-Schule möchten wir junge Menschen für die Naturwissenschaften und Technik begeistern. Wir haben viele talentierte Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich, für die die MINT-Angebote der Hochschule Fulda eine tolle Ergänzung zu den schulischen Angeboten sind“, erläutert Schulleiter Mathias Dickhut. In den vergangenen Jahren haben die Winfriedschülerinnen und -schüler beispielsweise bereits sehr erfolgreich an der First Lego League, einem Forschungs- und Roboterwettbewerb, teilgenommen.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Vizepräsidentin Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze drückten ebenfalls ihre Freude darüber aus, die Zusammenarbeit in den MINT-Fächern zu stärken und den Studienstart in diesem Bereich zu erleichtern. „Die Heterogenität der Mathekenntnisse in den MINT-Fächern stellt für die Studierendenden und die Hochschule eine große Herausforderung dar. Eine frühzeitige Nachwuchsarbeit im Rahmen der Schulkooperation kann Schwierigkeiten beim Studienstart bereits im Vorfeld abfedern“, sagte Kathrin Becker-Schwarze. „Die Hochschule versteht dies als Teil ihrer gesellschaftlichen Bildungsverantwortung, die bereits mit Angeboten zur Studienorientierung in den Oberstufen beginnt“, betonte Hochschulpräsident Khakzar.

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