Wirtschaftsinformatiker simulieren Mensa-Warteschlange

08.06.2017
Mensa der Hochschule Fulda, Foto: © Hochschule Fulda, Uli Mayer

Für die Studierenden des Wahlpflicht-Moduls „Simulation“ist die Mensa nicht nur ein Treffpunkt zur Mittagszeit, sondern gleichzeitig auch Studienobjekt.

Im Rahmen der Veranstaltung erstellen sie ein Simulationsmodell und analysieren den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Wartezeit. Hierbei werden verschiedene Szenarien berücksichtigt. So unterscheidet sich das Studierendenaufkommen in der Mensa je nach Tageszeit erheblich. Warteschlangen findet man in verschiedenen Lebensbereichen, z.B. beim Arzt, am Flughafen oder bei Großveranstaltungen.

„Simulation als Methode kann weiterhelfen, wenn Experimente in der Realität nicht sinnvoll, gefährlich oder gar unmöglich sind“, so Professor Klingert. Ein Probebetrieb, z.B. an einem neuen Flughafen, ist sehr aufwändig und damit teuer. Simulationsmodelle können hingegen deutlich häufiger wiederholt und auf leicht veränderte Situationen schnell angepasst werden. Dass Experimente an realen Objekten auch gefährlich sein können ist nicht zuletzt durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bekannt.

Die Anwendung von Simulation bietet also verschiedene Vorteile und wird an der Hochschule Fulda durch kommerzielle Software unterstützt. Im Bachelor Wirtschaftsinformatik ist Simulation eine Veranstaltung des vielseitigen Wahlkatalogs auf Basis dessen sich die Studierenden entsprechend Ihrer Neigungen vertiefen können. In verschiedenen Veranstaltungen des Studiengangs werden dabei Software-Produkte eingesetzt, die so auch in vielen Unternehmen zum Einsatz kommen, um die Studierenden bestmöglich auf die spätere Berufstätigkeit vorzubereiten.

Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr.

Frank Klingert

Business Intelligence

Gebäude 43 , Raum 108
Prof. Dr.Frank Klingert+49 661 9640-3110
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung per E-Mail und siehe Kurs in moodle (eLearning).
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