Zwischen Studium in Fulda und Nationalmannschaft in Namibia

16.09.2019
Quelle: Kim Seebach

Studierende des Studiengangs Gesundheitsförderung feiert Bachlorabschluss und Silbermedaille für Namibia

Kim Seebach, geboren in Namibia Windhoek, begann im Wintersemester 2016 das Studium der Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda. „Da in Namibia ein Studium mit diesem Schwerpunkt nicht angeboten wurde, entschloss ich mich dafür nach Deutschland zu kommen“ erinnert sich die heute 22-Jährige.

Frau Seebach besuchte in Windhoek nicht nur eine deutsche Schule, welche sie mit dem Abitur abschloss, sondern spielte auch aktiv Beach Volleyball und durfte sogar ihr Land in der Nationalmannschaft vertreten. Durch den Umzug nach Fulda begann für Frau Seebach ein Jonglieren zwischen dem Erfüllen von Prüfungsleistungen für ihr Studium und dem Vertreten ihres Landes in der Nationalmannschaft, welches sie rückblickend brillant meisterte.

Auch für ihr Praxissemester entschied sie sich in Deutschland zu bleiben. Sie absolvierte ein Praktikum bei der Thüringer Fachstelle Suchtprävention und stellte fest: „Hier konnte ich meine im Studium erworbenen Kompetenzen gut einsetzen, da ich eine Umfrage zur Suchtprävention von Menschen mit Beeinträchtigungen erstellte und auswertete. Insbesondere die Module Gesundheitswissenschaftliches Denken und Arbeiten, Handlungsfelder der Prävention, Empirische Sozialforschung und Strategien der Gesundheitsförderung haben mir geholfen, die Anforderungen im Praktikum erfüllen zu können.“

Durch die praktischen Erfahrungen, welche Frau Seebach in ihrem Praktikum sammeln konnte, fiel es ihr leicht, im fünften Semester ein Schwerpunktmodul und ein Projekt zu wählen und auch das Thema ihrer Bachelorarbeit stand schnell fest.

Abschließend resümiert Kim Seebach: „Es war nicht immer leicht, mein Studium und die Vertretung meines Landes in der Nationalmannschaft unter einen Hut zu bringen, da zeitliche Überschneidungen, wie gerade auch während des Schreibens meiner Bachelorarbeit, einen zusätzlichen Organisationsaufwand bedeutete. Dennoch bin ich heute froh, dass ich diese Herausforderungen angenommen habe und nun gleich zwei Erfolge verzeichnen kann: Meinen Bachelorabschluss in Gesundheitsförderung und eine Silbermedaille für Namibia!“

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Referentin des Studiengangs Gesundheitsförderung, Praxisreferat

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