Sichtbarkeit angewandter Forschung im Internet steigern

31.10.2018

Bild: "Open Access Logo" by Nick Shockey is licensed under CC BY 4.0

Hochschule Fulda veröffentlicht hochschulweite Leitlinie zum Open Access-Publizieren. Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnet.

Zur internationalen Open Access Woche vom 22. bis 28. Oktober unter dem Motto „Gestaltung gerechter Grundlagen für offenes Wissen“ hat die Hochschule Fulda ihre Open Access-Leitlinie zum Open Access-Publizieren veröffentlicht. Zeitgleich hat sie die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnet. Deren Befürworter unterstützen den Gedanken des Open Access und fördern die Weiterentwicklung des Open Access-Paradigmas aktiv mit dem Ziel, den größtmöglichen Nutzen für Wissenschaft und Gesellschaft zu erreichen.

„Die Hochschule begrüßt es, wenn ihre Wissenschaftler*innen ihre Publikationen im Wege des Open Access veröffentlichen“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Steven Lambeck zur heutigen Bekanntmachung. „Wir steigern damit die Sichtbarkeit unserer qualitativ hochwertigen angewandten Forschung im Internet und tragen zu interdisziplinären Ansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen bei.“ Nicht zuletzt geht Open Access von dem Grundsatz aus, dass es einen freien, gleichberechtigten Zugang aller zu wissenschaftlichen Ergebnissen geben sollte.

Open Access bedeutet, dass wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit frei über das Internet – in einer Online-Zeitschrift oder in sogenannten Repositorien – zur Verfügung gestellt werden. So kann jedermann auf die Artikel zugreifen, sie lesen und weitergeben, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird. Maßgebliche nationale und internationale Wissenschaftsförderer sind bereits seit längerem dazu übergegangen, Open Access-Veröffentlichungen von Ergebnissen aus geförderten Projekten zu empfehlen oder verpflichtend zu machen.

Das Präsidium hat die Open Access-Leitlinie der Hochschule Fulda am 24. Oktober 2018 nach Zustimmung des Senats vom 11. Juli 2018 beschlossen. „Der Beschluss ist das Ergebnis zahlreicher Vorstellungen und Diskussionen in verschiedenen Gremien und mit mehreren Fachbereichen, um die Positionen aller Interessengruppen zu berücksichtigten“, sagt Lambeck. Unter den zahlreichen Unterzeichnern der Berliner Erklärung sind mit der Hochschule Fulda mittlerweile auch 14 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Als forschungsstarke Hochschule mit eigenem Promotionsrecht fördert die Hochschule Fulda den Gedanken des Open Access. Sie hat die Stelle eines Open Access-Beauftragen eingerichtet, um ihren Wissenschaftler*innen eine Kontaktperson zum offenen Publizieren zur Verfügung zu stellen. In Kooperation mit der Hochschul- und Landesbibliothek ist ein Open Access-Publikationsfonds eingerichtet worden, aus dem entstehende Publikationsgebühren (Article Processing Charges, APC) übernommen werden können.

Weitere Informationen:

Open Access-Leitlinie der Hochschule Fulda

Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

Services Open Access-Publizieren der HLB Fulda

Internationale Open Access-Woche 2018

zurück