Zahl der Deutschlandstipendien gestiegen

01.11.2018

Die neuen Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten mit ihren Förderer auf der Vergabefeier am Mittwochabend an der Hochschule Fulda. Foto: Nicole Dietzel/Hochschule Fulda

In diesem Jahr werden 27 Studierende gefördert. In den kommenden zwei Semestern erhalten sie monatlich 300 Euro, damit sie sich voll auf ihr Studium konzentrieren können.

Nur ein Stipendium mehr und die Zahl der geförderten Studierenden hätte den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2016 erreicht — 27 Studentinnen und Studenten dürfen sich in diesem Jahr über eine Förderung durch regionale Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen im Rahmen des Deutschlandstipendiums freuen. 300 Euro monatlich erhalten sie in den nächsten zwei Semestern, damit sie sich auf ihr Studium konzentrieren und weiterhin ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen können.

„Das ist eine ausgesprochen erfreuliche Entwicklung“, kommentierte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar die im Vergleich zum vergangenen Jahr wieder gestiegene Zahl an Stipendien. „Die Stipendiengeber unterstützen engagierte und leistungsstarke Studierende und geben damit gleichzeitig auch ein Bekenntnis zur Hochschule Fulda und unserer Region ab“, sagte Khakzar. 

Gemeinsam mit den regionalen Förderern überreichte er am Mittwoch dieser Woche im Rahmen einer Feierstunde die Förderbescheide an die neuen Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. Für jeweils ein Jahr finanzieren sie einen Studierenden mit 150 Euro monatlich, die andere Hälfte kommt vom Bund. 23 Förderer aus der Region sind es insgesamt in diesem Jahr.  

Vier Unternehmen sind neu dabei. Auch bei den Studierenden erfreut sich das Deutschlandstipendium immer größerer Beliebtheit. 303 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein - von Erstsemsemestern, Bachelor- sowie Masterstudierenden. Das ist ein neuer Höchststand. Auch zahlreiche internationale Studierende waren wieder darunter. „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung der Hochschule Fulda und der Region ist das ein sehr gutes Signal“, hob Khakzar hervor.

Die internationale Ausrichtung der Förderung griff auch Katalin Farkas auf, die stellvertretend für alle Stipendiatinnen und Stipendiaten in diesem Jahr die Dankesrede hielt. „Das Deutschlandstipendium“, sagte sie, „ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Vielfalt hier in Fulda begrüßt und unterstützt wird. Wir Stipendiaten kommen aus unterschiedlichen Regionen und Ländern, haben verschiedenste kulturelle und soziale Einflüsse erlebt und sind nun doch hier, gemeinsam, erhalten qualitativ hochwertigste Bildung und werden dabei von privaten Förderern unterstützt.“

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