Bereich Diversität

Für die Hochschule Fulda sind Chancengleichheit und ein wertschätzender Umgang mit Vielfalt von zentraler Bedeutung für Wissenschaft und Verwaltung.

Strategisch setzt sich die Hochschule schon seit mehreren Jahren nicht zuletzt auch im Rahmen der Internationalisierungsstrategie verstärkt mit veränderten Lernbiografien und Lernpersönlichkeiten von Studierenden auseinander. 

Unter Rückgriff auf die vorhandenen sozialwissenschaftlichen Kompetenzen in den Fachbereichen und die eingerichteten Unterstützungsstrukturen in der Verwaltung bis hin zum eigenen Zentrum für Wissenschafliche Weiterbildung wurden bereits vielfältige neue Lehr- und Lernformate entwickelt, die zu einer hohen Flexibilisierung der Studienbedingungen geführt haben.

Der steigenden Heterogenität der Studierenden durch Globalisierung, internationale Mobilität, Fachkräftemangel und der wachsenden Bedeutung von veränderten Kompetenzen in der Wissens- und Informationsgesellschaft stellt sich die Hochschule nun zusätzlich durch die Entwicklung eines eigenen Diversitätsprofils und eines umfassenden Diversitätskonzepts.

Das Thema "Chancengleichheit & Diversität" wurde im Sommer 2014 im Präsidium der Hochschule verortet. Seit 2015 beteiligt sich die Hochschule am Audit "Vielfalt gestalten" des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Explizites Entwicklungsziel ist dabei die verstärkte Förderung einer Diversitätskultur im Bereich von Lehre und Studium und der Abbau von Benachteiligungen.

"Ohne Anerkennung von Vielfalt keine Antidiskriminierung und ohne Antidiskriminierung keine Vielfalt."

Kontakt

Birgit Hohmann

Birgit Hohmann

Gebäude 41, Raum 108a
Birgit Hohmann +49 661 9640-939
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Newsletter "Chancengleichheit und Diversität"

Seit dem Sommersemester 2016 gibt es den Newsletter "Chancengleichheit & Diversität", welcher zweimal im Semester erscheinen soll. Mit dem Newsletter will die Hochschule Fulda über das Thema Diversität an der Hochschule Fulda informieren, auf dem Laufenden halten und den Hochschulangehörigen die Chance bieten, sich zu beteiligen.

Der aktuelle Newsletter informiert über anstehende als auch laufende Projekte an der Hochschule Fulda im Bereich Diversität, über Prozess und Inhalt des Diversity-Audits sowie die beteiligten Personen.

Newsletter "Chancengleichheit und Diversität"

Ausgabe 1/16

Diversity-Audit "Vielfalt gestalten"

Um den Bedürfnissen der kunterbunten Studierendenschaft in Lehre und Studium besser gerecht zu werden, nimmt die Hochschule Fulda an dem zweijährigen Auditierungsprozess „Vielfalt gestalten“ des Deutschen Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft teil.

Wirft man einen Blick auf die Studierenden der Hochschule Fulda, so wird schnell klar: den typischen Studenten und die typische Studentin gibt es hier nicht. In den Vorlesungen sitzen Studierende unterschiedlichster Herkunft und Altersklassen, mit unterschiedlichem Bildungs- und Sozialhintergrund, manche Studierende haben bereits Kinder, es gibt Studierende mit oder ohne Behinderungen und eine Vielzahl der Studierenden muss neben dem Studium für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen.

Um das Thema Diversität und Chancengleichheit, insbesondere mit Blick auf Studierende, an der Hochschule Fulda systematisch voranzutreiben, hat sich die Hochschule Fulda Anfang des Jahres erfolgreich um die Teilnahme am aktuellen Durchlauf 2015/2016 des Auditierungsverfahrens „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft beworben. Die Hochschule konnte für den Auditierungsprozess Fördermittel von der JP Morgan Chase Foundation in Höhe von 15.000,- Euro einwerben. Über zwei Jahre hinweg wird die Hochschule nun von der Bundestagsabgeordneten und Inhaberin des Beratungsunternehmens CEDIN Consulting, Dr. Daniela De Ridder, als Auditorin begleitet.

Neben der Hochschule Fulda  nehmen im aktuellen Audit-Durchlauf 2015/16 die Universität Leipzig, die Universität Mainz, die Hochschule Heilbronn und die Universität Tübingen teil.

Die Hochschule Fulda will insbesondere den Fokus auf Studierende mit Migrationshintergrund und Internationale Studierende, Studierende der ersten Generation, ältere Studierende sowie Studierende mit körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen richten. Dazu sollen Maßnahmen entwickelt, bestehenden Angebote systematisiert und grundlegend der Schutz vor Diskriminierung jeder Art sichergestellt werden.

 

Akteurinnen und Akteure im Audit

Die Hochschulleitung sowie die Projektleitung bilden gemeinsam eine sogenannte Steuerungsgruppe. Diese unterstützt den gesamten Auditierungsprozess strategisch. Darüber hinaus wird die Steuerungsgruppe operativ von einem Lenkungskreis begleitet. Diesem gehören neben der Steuerungsgruppe insbesondere Studierendenvertretungen, Gleichstellungs- und Schwerbehindertenvertretungen sowie Hochschulangehörige aus Lehre und Verwaltung an. Der Lenkungskreis repräsentiert dabei die Anspruchsgruppen der Hochschule, die den Prozess als Ganzes mittragen und die einzelnen Projektgruppen zu unterschiedlichen Themen vorantreiben sollen.

 

 

Ablauf des Audits

Erste Schritte im Audit (Dezember 2014 bis Juni 2015)

Weitere Schritte im Audit

  • Planung des Audits
    • Bildung einer Initialgruppe und Sensibilisierung der Hochschulöffentlichkeit durch ein Workshop
    • Bildung einer Steuerungsgruppe und eines Lenkungskreise
    • Erstellung eines Selbstreports zur Ausgangslage
    • Bewerbung um das Auditierungsverfahren
  • Diversity-Check durch den Stifterverband
    • Prüfung und IST-Analyse
    • Peer-Review
    • Entscheidung über die Eröffnung des Auditierungsverfahrens
  • Interne Auditierung
    • Kick-Off-Workshop
  • Interne Auditierung
    • Strategieworkshop
    • Operativer Workshop
    • Workshop mit Zwischenevaluation
  • Abschlussphase
    • Zertifizierungsworkshop mit Peer-Review
    • Abschluss-Forum mit Zertifizierung

Ansprechpartnerin

Kathrin Becker-Schwarze

Prof. Dr.

Kathrin Becker-Schwarze

Vizepräsidentin für Lehre und Studium

Gebäude 32, Raum 201
Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze +49 661 9640-1020
Sprechzeiten
Termine nach Vereinbarung

Ansprechpartnerin

Susanne Dern

Prof. Dr.

Susanne Dern

Gebäude 21, Raum 008
Prof. Dr. Susanne Dern +49 661 9640-2086
Sprechzeiten
Termine bitte per E-Mail vereinbaren.

Mehr zum Audit...

Offizielle Broschüre des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft:

Ablauf des Audits

Professur Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Diversity Studies

Die Hochschule Fulda erhielt den Zuschlag für eine Förderung im Bund-Länder-Programm „Bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“. Im Zentrum des Interesses steht u. a. die Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden. Vor diesem Hinter­grund wurde die Professur „Diversity Studies“ mit einer soziologischen Ausrichtung und den Schwerpunkten in der Gender- und Migrationsforschung im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaft eingerichtet. Im Zentrum des Interesses stehen u. a. Diversität an der Hochschule sowie soziale Ungleichheiten in der Hochschulbildung.

Zur Professur für Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Diversity-Studies