Diskriminierungsformen

Angelehnt an das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unterscheidet die Antidiskriminieurungsrichtlinie zwischen unmittelbarer und mittelbarer Benachteiligung,

Eine unmittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn eine Person wegen der

  • ethnischen Herkunft oder rassistischen Zuschreibung,
  • des Geschlechts,
  • der Religion oder Weltanschauung,
  • einer Behinderung,
  • des Alters
  • oder der sexuellen Identität,

die  nicht besonderen Grund gerechtfertigt ist, eine weniger günstige Behandlung erfährt als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation.

Eine mittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn dem Anschein nach neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren Personen wegen eines oben genannten Grundes gegenüber anderen Personen benachteiligen können, es sei denn,
die betreffenden Vorschriften, Kriterien oder Verfahren sind sachlich gerechtfertigt und die Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich.

Hans Traxler (1983): Chancengleichheit. In: Michael Klant (Hg.). Schul-Spott: Karikaturen aus 2500 Jahren Pädagogik, Hannover: Fackelträger. S. 25.

Wenn ein Fisch daran gemessen wird, wie gut er auf einen Baum klettern kann, wird er immer denken, er wäre dumm.

Albert Einstein

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Allgemeines Gleichstellungsgesetz

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) wurde 2006 erlassen und schützt vor allem Menschen im Bereich des Arbeitslebens vor Diskriminierung, aber umfasst auch einige Bereiche des Privatlebens. Das Video der Antidiskriminierungsstelle des Bundes fasst die wichtigsten Punkte zusammen. 

Alltagsdiskriminierung

Alltagsdiskriminierung

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt zahlreiche Informationen zu Diskriminierung bereit und berät Betroffene telefonisch oder per Anfrage. Wenn Sie eine Diskriminierung außerhalb der Hochschule gemacht haben, können Sie sich an diese wenden.

Weiterführende Informationen zu verschiedenen Diskriminierungsformen