Gesundheitsförderung

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Studiengangskoordinatorin

Susan Wank

Susan Wank

Gebäude 31, Raum 105
Susan Wank +49 661 9640-6321
Sprechzeiten
Montag 09:00-11:00 Uhr und 13:00-14:30 Uhr und Mittwoch 08:00-09:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr

Um was geht es?

Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. (Ottawa-Charta für Gesundheitsförderung, WHO 1986)

Wie kann Gesundheit gefördert werden? Wie wird Krankheiten vorgebeugt? Woher wissen wir, wo wir etwas tun müssen? Wie können wir wissen, welche Maßnahmen wirksam sind und welche nicht?
Warum sind Gesundheitschancen sozial ungleich verteilt? Was können wir dagegen tun?
Was haben die Schule, der Arbeitsplatz und die Wohnumgebung mit Gesundheit zu tun? Wie können Lebensbedingungen so gestaltet werden, dass sie einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten? Wie gehen wir vor, wenn wir hier etwas verändern wollen? Woher wissen wir, ob wir das Richtige tun?
Warum verändern Menschen ihr Gesundheitsverhalten nur dann, wenn auch Lebensbedingungen verändert werden?

Auf solche Fragen gibt der Studiengang Gesundheitsförderung Antworten. Der Studiengang qualifiziert Sie, den Bedarf für Gesundheitsförderung zu erkennen und zu begründen, Maßnahmen zu entwickeln, zu bewerten und zu verbessern. Dies ist die Grundlage für die Legitimation, die gesellschaftliche Akzeptanz und die Finanzierung von Gesundheitsförderung und Prävention.

Für wen ist das was?

  • Sie haben eine Hochschulzugangsberechtigung
  • Sie interessieren sich für Wissenschaft, Gesellschaft und Gesundheit
  • Sie möchten eine Aufgabe übernehmen, die für die Gesellschaft nützlich ist

Welche Berufschancen bieten sich nach dem Studium?

Die Zahl der Beschäftigten in der Gesundheitsförderung steigt, einzelne Tätigkeitsfelder differenzieren sich aus und werden zu Spezialisierungen führen. Mit dem 2015 verabschiedeten Präventionsgesetz wird sich die Anzahl von Stellen in solchen Arbeitsfeldern in Deutschland etwa verdoppeln. Sie arbeiten zum Beispiel:

  • bei einer Krankenkasse in der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung. Sie unterstützen Kindertagesstätten, Schulen oder Kommunen darin, mit allen Beteiligten gemeinsam Lösungsstrategien für gesundheitsrelevante Probleme zu entwickeln. Sie bereiten Entscheidungen über die Finanzierung von Projekten vor.
  • als Gesundheitsmanager direkt in einem größeren Unternehmen. Sie sind als Stabstelle bei der Unternehmensleitung angesiedelt oder in die Abteilung Human Ressources integriert. Sie führen Stressbewältigungsprogramme oder Obststage ein, koordinieren die Steuerungsgruppe und führen Gesundheitszirkel durch.
  • bei einem Gesundheitsamt. Sie koordinieren regionale Gesundheitskonferenzen oder arbeiten in der Gesundheitsberichterstattung mit.
  • in einer gesetzlichen Unfall- oder Rentenversicherung in der Abteilung Prävention. Sie beraten Betriebe, wie sie Arbeitsbedingungen gesundheitsfördernder gestalten können oder bieten Service z.B. im gesetzlich vorgeschriebenen Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) an.
  • in einer der Landesvereinigungen für Gesundheit. Sie setzen Landesrahmenvereinbarungen um. Sie entwickeln neue Konzepte und Projektideen in der Gesundheitsförderung. Sie führen Fortbildungen durch und veranstalten Tagungen.
  • frei oder angestellt bei einer Unternehmensberatung. Sie beraten wie die Organisation die Leistungsfähigkeit der älter werdenden Belegschaft erhalten kann.
  • in einem der bundesweiten oder europäischen Netzwerke, Dachverbände oder staatlichen Institutionen. Sie tragen zur Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung bei. Sie entwickeln Aufklärungsprogramme. Sie führen Projekte der Digitalen Prävention durch oder helfen, die Gesundheitskompetenzen von Bevölkerungsgruppen zu ermitteln und zu verbessern.

Auch im Ausland bieten sich gute Berufschancen. Zugleich bietet der Studiengang eine optimale Zugangsvoraussetzung für ein anschließendes Master-Studium in Public Health.

Was erwartet Sie im Studium?

6. Semester

GF 12 und GF 15 Schwerpunktmodule I und II:

a) Gesundheitsförderung in Settings

b) Gesundheitskommunikation

c) Gesundheitsschutz

GF 14 Studienprojekt

GF 16 Forschung in der Gesundheitsförderung

5. Semester

GF 13 Methoden der Evaluation

4. Semester

GF 10 Berufspraxis in der Gesundheitsförderung

GF 11 Wahlmodul

3. Semester

GF 7 Politische, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen von Prävention und Gesundheitsförderung

GF 8 Strategien der Gesundheitsförderung

GF 9 Evidenzbasierung in Prävention und Gesundheitsförderung

2. Semester

GF 4 Gesundheitsprobleme

GF 5 Soziale Ungleichheit von Gesundheitschancen

GF 6 Empirische Sozialforschung

1. Semester

GF 1 Handlungsfelder der Prävention

GF 2 Biologische und ökologische Determinanten von Gesundheit

GF 3 Gesundheitswissenschaftliches Arbeiten und Denken

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Studiert wird an der Hochschule Fulda interdisziplinär und praxisnah, oft mit Formen projekt- oder problemorientierten Lernens. Naturwissenschaftliches und sozialwissenschaftliches Wissen werden gleichermaßen vermittelt. Sprachkenntnisse in Englisch werden erwartet und können während des Studiums verbessert und vertieft werden. Besonderer Wert wird auf die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten gelegt. Mit Ihrer Expertise in der Methodik evidenzinformierter Prävention haben Sie nach diesem Studium einen Wettbewerbsvorteil.

In den ersten drei Semestern des Vollzeitstudiums werden vor allem Grundlagen vermittelt. Ab dem vierten Semester können Sie sich durch die Wahl Ihres Praktikumsplatzes, Ihrer Schwerpunktmodule und eines Wahlmoduls, des studentischen Projektes und der Abschlussarbeit spezialisieren und Ihren Interessen nachgehen. Sie wählen zwischen den Schwerpunkten:

  • Gesundheitsförderung in Settings
  • Gesundheitskommunikation
  • Gesundheitsschutz

Ein Auslandssemester ist besonders gut im vierten Semester möglich.

Sie schließen Ihr Studium mit dem akademischem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

Erfahrungen von Studierenden

"Die Hochschule ist toll und gemütlich gestaltet und man fühlt sich wohl. Mein Studiengang Gesundheitsförderung macht wirklich Spaß und ist interessant. Außerdem habe ich hier wirklich tolle neue Menschen kennen lernen dürfen." - Daria Erckrath, Studiengang: Gesundheitsförderung

"Die Hochschule ist sehr modern ausgestattet. Der Studiengang Gesundheitsförderung ist sehr interessant, vor allem die medizinisch und biologisch ausgerichteten Module. Die jeweilige Relevanz der Module für unseren späteren Beruf als Gesundheitsförder/in wird uns häufig erläutert, wodurch man ein Bild davon bekommt, was man nach dem Studium genau machen kann. Bei Fragen hat man jederzeit eine(n) Ansprechpartner/in." - Steve Vollmer, Studiengang: Gesundheitsförderung

"Ich studiere in Fulda Gesundheitsförderung, da der Campus kurze Wege bietet und das Studium einen Einstieg in die Praxis ermöglicht." - Jonathan Sandner, Studiengang Gesundheitsförderung

Auf einen Blick

  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Art des Studiums: Präsenzstudium
  • Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangs-
    berechtigung,
    Vorpraktikum wird empfohlen
  • Zulassungsbeschränkung:
    90 Studienplätze, NC
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praxisphasen: Praxisphase im Praxissemester (640 Stunden), auch im Ausland möglich
  • Schwerpunkte: Gesundheitsförderung in Settings, Gesundheitskommunikation Gesundheitsschutz
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Bewerbungsschluss: 15. Juli
  • Studiengangsleitung: Prof. Dr. Beate Blättner

Termine