Behördliches Gesundheitsmanagement
Gesunde und motivierte Beschäftigte sind das Ziel des Behördlichen Gesundheitsmanagements (BGM) der Hochschule Fulda. Die Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich zu gestalten, ist das Bestreben unserer Tätigkeit.
Unser Handeln orientiert sich an den Vorgaben des Rahmenkonzepts BGM der Hessischen Landesverwaltung.
Im Bereich Gesundheitsförderung (GF) werden an der Hochschule Fulda schon lange erfolgreich verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten stärken. Der Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (AGU) sorgt dafür, dass die Arbeitsumgebung sicher und gesund bleibt, indem Risiken minimiert und Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) unterstützt Beschäftigte bei ihrer Rückkehr in den Arbeitsprozess, etwa nach längerer Krankheit. Dieser Prozess ist ebenfalls seit über 10 Jahren erfolgreich an der Hochschule Fulda etabliert.
Das BGM verzahnt diese etablierten Strukturen, Maßnahmen und Akteure und stellt einen zentralen Zugangspunkt dar.
Behördliches Gesundheitsmanagement umfasst alle Maßnahmen und Strategien, die von der Hochschule Fulda durchgeführt und angeboten werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten zu fördern und zu schützen.
Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Arbeitsbedingungen zu bewerten und potenzielle gesundheitsbezogene Risiken zu identifizieren. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung der Arbeitsplatzergonomie, die Bewertung von Gefahrenstoffen und die Gewährleistung der Arbeitssicherheit. Durch die Identifizierung und Beseitigung potenzieller Risiken können die Hochschulbeschäftigten vor Verletzungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen geschützt werden.
Wir entwickeln auch Richtlinien und Verfahren, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Angestellten zu fördern. Dazu gehören beispielsweise Regelungen zur Arbeitszeitgestaltung, zum Umgang mit psychischer Belastung oder zur Förderung eines gesunden Arbeitsumfelds. Diese Richtlinien sollen sicherstellen, dass die Arbeitsbedingungen den gesetzlichen Standards entsprechen und die Gesundheit aller geschützt wird.
Insgesamt zielt unsere Arbeit darauf ab, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu schützen. Durch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen und Programme können die Arbeitsbedingungen verbessert und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gesteigert werden.
Darüber hinaus bieten wir verschiedene Gesundheitsprogramme und -angebote für die Beschäftigten an. Dazu gehören beispielsweise Gesundheitschecks, Sport- und Fitnessprogramme, betriebliche Gesundheitsförderung oder Maßnahmen zur Stressbewältigung. Diese Initiativen zielen darauf ab, die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern und ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Ein weiterer Aspekt des behördlichen Gesundheitsmanagements ist die Unterstützung bei der Bewältigung von Krisen und Notfällen. Dies umfasst die Schulung in Erste-Hilfe-Maßnahmen, die Bereitstellung von Notfallplänen und die Zusammenarbeit mit externen Gesundheitsbehörden, um im Bedarfsfall angemessen zu reagieren.
BGM besteht aus folgenden drei Teilbereichen:
Die Gesundheitsförderung (GF) an der Hochschule Fulda hat das Ziel, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Die GF umfasst Maßnahmen und Programme, die entwickelt und umgesetzt werden, um die physische, psychische und soziale Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern.
Die GF basiert auf dem Verständnis, dass ein gesunder Arbeitsplatz und gesunde Arbeitsbedingungen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten haben. Es werden gezielte Maßnahmen ergriffen, um gesundheitsfördernde Verhaltensweisen zu fördern, Gesundheitsrisiken zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern.
Zu den zentralen Aspekten der GF gehören die Förderung von Bewegung und körperlicher Aktivität, die Unterstützung einer gesunden Ernährung, die Förderung psychischer Gesundheit und Stressbewältigung sowie die Verbesserung des Betriebsklimas und der Arbeitssicherheit. Es werden Maßnahmen entwickelt, die diese Bereiche abdecken und die Beschäftigten in ihren gesundheitsfördernden Verhaltensweisen unterstützen.
Sehr wichtig als Ansatz der GF ist die aktive Beteiligung der Beschäftigten. Durch Partizipation und Mitbestimmung werden die Bedürfnisse und Interessen aller in Bezug auf Gesundheit berücksichtigt. Die Hochschule Fulda fördert die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Beschäftigten, um gemeinsam Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu planen und umzusetzen.
GF ist somit ein ganzheitlicher Ansatz, der die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten in den Fokus rückt. Durch gezielte Maßnahmen, Partizipation und Förderung gesundheitsfördernder Verhaltensweisen wird ein gesundheitsbewusstes Arbeitsumfeld geschaffen, das langfristig die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten fördert.
Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Verfahren zur Unterstützung von Mitarbeitenden nach längerer Erkrankung. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, wie eine bestehende Arbeitsunfähigkeit überwunden und erneuten Ausfällen vorgebeugt werden kann – etwa durch passende Unterstützungsangebote der Hochschule. Die Gespräche im Rahmen des BEM sind vertraulich und orientieren sich an der individuellen Situation der betroffenen Person.
Ein Gespräch im Rahmen des BEM wird allen Beschäftigten angeboten, die innerhalb der letzten zwölf Monate länger als sechs Wochen (zusammenhängend oder wiederholt) arbeitsunfähig waren. Die Teilnahme ist freiwillig. Auch bei kürzeren Fehlzeiten kann ein BEM-Verfahren auf Wunsch eigeninitiativ angestoßen werden.
Weitere Informationen zum BEM an der Hochschule Fulda - Ihre Ansprechpersonen, die Dienstvereinbarung, eine Übersicht zum Ablauf des Verfahrens - finden Beschäftigte im Intranet.
Ansprechpersonen

Christopher-Mark Hahn
Stabsstelle BGM



Gertrud Hildmann
Externe Fachkraft für Arbeitssicherheit | medical airport Service GmbH