International

Die Förderung des Studierenden- und Dozentenaustauschs sowie der internationalen Kooperation in der Forschung sind prioritäre Ziele der Hochschule Fulda. Somit bereitet die Hochschule Fulda ihre Studierenden auf die Anforderungen der voranschreitenden europäischen Integration und Globalisierung der Arbeitsmärkte vor und fördert deren interkulturelle Kompetenzen. Durch geeignete Studienangebote steigert die Hochschule Fulda ihre Attraktivität für internationale Studierende. Sie fördert deren Studienerfolg und deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Internationalisierung, interkulturelle Integration und Interkulturalität sind wichtige Strategiefelder der Hochschule Fulda. Die Gewinnung von internationalen Studierenden hat vor dem Hintergrund der ökonomischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung an Bedeutung gewonnen. Die Hochschule steht somit vor der Herausforderung, auf die zunehmend multikulturelle Zusammensetzung der Studierenden zu reagieren und Interkulturalität zu gestalten. Aus der multikulturellen Zusammensetzung der Studierenden ergeben sich Potenziale: zum Beispiel mit Blick auf den internationalen und interkulturellen Austausch. Die Hochschule Fulda begreift es als eine positive Chance, diese Potenziale aufzugreifen und produktiv zu gestalten.

Strategische Ziele für 2016 – 2020

Für den Zeitraum 2016 – 2020 strebt die Hochschule Fulda für die Internationalisierung Folgendes an:

  • Der Anteil der internationalen Studierenden soll bis 2020 auf mindestens 15% gesteigert werden, der Anteil der Bildungsausländer auf mindestens 12%.
  • Einrichtung mindestens eines weiteren internationalen Studiengangs.
  • Einstieg in ein systematisches internationales Hochschulmarketing und Ausbau sowie Weiterentwicklung bestehender Rekrutierungsinstrumente, insbesondere des Online-Recruitings zur Gewinnung geeigneter internationaler Studierender
  • Interkulturelle Öffnung der Hochschule Fulda und Entwicklung einer Willkommenskultur durch den Ausbau der interkulturellen Kompetenzen in der Verwaltung, insbesondere in den zentralen Einrichtungen und bei den Lehrenden.
  • Steigerung des Studienerfolgs der internationalen Studierenden auf ein vergleichbares Niveau wie bei den Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Dies soll durch Fortsetzung des Propädeutikums und Ausbau des DaF-Angebots geschehen. Darüber hinaus sollen ihre Jobperspektiven auf dem deutschen Arbeitsmarkt verbessert werden. Dies kann – nach erfolgreicher Evaluation – durch Fortführung des Projektes Career Service für internationale Absolventinnen bzw. Absolventen erfolgen.
  • Verbesserung der Integration der internationalen Studierenden im Sinne einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben innerhalb und außerhalb des Campus durch geeignete Maßnahmen, wie Schaffung entsprechender Strukturen, Etablierung integrierter Lerngruppen in den Fachbereichen mit hohem Anteil internationaler Studierender, systematischen hochschulweiten Ausbau des Buddy-Programms und Aufbau eines integrierten Wohnkonzepts.
  • Bei der internationalen Qualifizierung der Studierenden mit deutscher HZB soll bis 2020 eine deutliche Erhöhung der Rate der Outgoings angestrebt werden. Als Ziel sollte jeder 3. Studierende während seines Studiums studienbezogene Auslandserfahrung gesammelt haben. Weiterhin wird eine Balance der Incomings und Outgoings angestrebt.
  • Vorrangig bei Auslandsaufenthalten bleibt die Sicherung einer hohen Qualität: volle Anerkennung aller im Studienvertrag aufgeführten Leistungen, die zum Abschluss zählen, interkulturelle Qualifizierung und bessere Sprachkenntnisse.
  • Die Studierenden mit deutscher HZB, die nicht mobil sein können, können und sollen interkulturelle Kompetenzen im Rahmen der Integrationsmaßnahmen bei den internationalen Studierenden erwerben (Internationalization at Home).
  • Kontinuierlicher Ausbau des Kooperationsnetzwerkes und Etablierung bzw. Ausbau der Partnerschaften zu Hochschulen in bislang unterrepräsentierten Regionen wie Lateinamerika, Afrika, Asien; Beibehaltung des Engagements bei den regionalen Partnerschaften des Landes Hessen. Hierbei kommt den Angeboten des International Course in Social Work und der Internationalen Sommer-/Winteruniversität ein besonderer Stellenwert zu.
  • Einstieg in die Entwicklungszusammenarbeit durch Anknüpfen, Weiterentwicklung und Ausbau bestehender Initiativen insbesondere an den Fachbereichen Lebensmitteltechnologie, Oecotrophologie, Sozialwesen und Wirtschaft. Die Hochschule Fulda will so ihren Beitrag zur Lösung globaler Probleme und zur Bewältigung von Konflikten vor allem in den Entwicklungsländern leisten.
  • Förderung internationaler Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, insbes. im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms, z. B. durch den Aufbau strategischer Partnerschaften mit Hochschulen, Organisationen und Unternehmen im Ausland.
  • Die Möglichkeit einer Teilnahme an dem HRK-Audit Internationalisierung wird geprüft.

 

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