Internationalisierungsstrategie 2026-2031
Mission & Vision
Die Hochschule Fulda hat sich in den letzten Jahren zu einer internationalen Hochschule entwickelt. Mit einem bundesweit überdurchschnittlich hohen Anteil an internationalen Studierenden (über 30%) und Bildungsausländer*innen zeigt sich die Attraktivität und Qualität des Studienangebots, das zahlreiche englischsprachige und international ausgerichtete Studiengänge umfasst.
Mit dem wachsenden Angebot englischsprachiger und internationaler Studiengänge hat die Hochschule Fulda in den letzten Jahren für internationale Studierende erheblich an Attraktivität gewonnen. Der Campus bietet eine offene und integrative Atmosphäre, in der eine gelebte Willkommenskultur selbstverständlich ist.
Ein zentrales Anliegen der Hochschule Fulda ist es, alle Studierenden bestmöglich auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt vorzubereiten und ihnen die notwendigen internationalen Kompetenzen zu vermitteln. Dazu bietet die Hochschule vielfältige Auslandsaufenthalte sowie Fördermöglichkeiten an zahlreichen Partnerhochschulen in Europa und weltweit an.
Die Mitgliedschaft in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES² bedeutet für die Hochschule Fulda höhere internationale Sichtbarkeit; gleichzeitig verpflichtet sich die Hochschule Fulda zur Erreichung der Ziele der Allianz und zur Mitnahme aller Hochschulangehörigen auf diesem Weg.
Zur optimalen Vorbereitung auf das Studium bietet das International Office Programme wie "Pre-Study Fulda" sowie das in Hessen einzigartige "Pre-College" an, die die Teilnehmer*innen sprachlich und fachlich intensiv vorbereiten.
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, kooperiert die Hochschule eng mit regionalen Arbeitgebern, die internationale Studierende als potenzielle Fachkräfte kennenlernen können.
Die Hochschule Fulda hat ihre Internationalisierungsstrategie und -vorhaben u.a. im Rahmen der Teilnahme am HRK Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ überprüft und überarbeitet. Die Ziele und Maßnahmen sind in der Internationalisierungsstrategie definiert.
- ein hoher Anteil an Bildungsausländer*innen (2026: >25%)
- eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an internationalen Studienprogrammen, in denen 17,5% aller Studierenden eingeschrieben sind
- internationale Kurzprogramme wie die Internationale Sommer- und Winteruniversität oder die Spezialisierung International Course in Social Work
- ein umfangreiches Pre-Study-Angebot (studienvorbereitende Programme)
- überdurchschnittlich hoher Anteil an Outgoing-Mobilität (Erasmus: 8-9% in den letzten 10 Jahren)
- einige Drittmittelprojekte mit internationaler Strahlkraft
- In den Bereichen der Promotionsausbildung und der Internationalisierung der Forschung nimmt die Hochschule Fulda unter den HAWs/FHs eine Vorreiterrolle ein.
- Die Hochschule Fulda hat als Campushochschule den Vorteil von kurzen Wegen und einer familiären Atmosphäre mit einem sehr guten persönlichen Kontakt zwischen Studierenden und Professor*innen. Gleichzeitig ist Fulda eine sehr sichere Stadt mit einer sehr hohen Lebensqualität und guter Verkehrsanbindung
- sehr gute Kontakte zu Stakeholdern in Stadt und Region
Strategische und konkrete Ziele 2026-2031
Es werden vier strategische übergreifende Ziele verfolgt, denen jeweils einige konkrete Ziele zugeordnet sind:
Die Studierenden der HFD sollen die verschiedenen Möglichkeiten einer Auslandsmobilität (Semester- und Kurzzeitaufenthalte) sowie entsprechende Austausch- und Stipendienprogramme kennen und nutzen
Die eingeworbenen Stipendienmittel für Auslandsaufenthalte sollen mind. auf dem Niveau von 2024 gehalten werden
Beteiligungs- und Mobilitätsmöglichkeiten innerhalb der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES² sollen hochschulweit bekannt gemacht und genutzt werden, Mobilitäten innerhalb der E³UDRES²-Partnerhochschulen werden strategisch priorisiert
Mobilitätsfenster sind in jedem Studiengang eingerichtet, die Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen ist erleichtert
Die Begegnung internationaler und deutscher Studierender der Hochschule Fulda soll aktiv gefördert werden, insbesondere durch hochschuleigene Projekte, Formate und Initiativen
Die Studierendenmobilität soll erleichtert und die Outgoing-Zahlen erhöht werden
Beteiligungs- und Mobilitätsmöglichkeiten innerhalb der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES² sollen hochschulweit bekannt gemacht und genutzt werden
Erasmus+ - geförderte Aufenthalte an E³UDRES²-Partnerhochschulen sollen prioritär gefördert werden
Die Sichtbarkeit und strategische Nutzung von Förderprogrammen soll erhöht werden, hierzu zählen insbesondere Förderprogramme des DAAD, Erasmus + und der DFG
Die hochschulweiten internationalen Netzwerke und Mitgliedschaften sollen strategisch genutzt werden, z.B. innerhalb des DHIK oder EURASHE
Stipendien durch interne und externe Akteur*innen für internationale Programme, wie z.B. die Internationale Sommer- und Winteruniversität, sollen strategisch genutzt werden
Das Kooperationsnetzwerk mit ausländischen Hochschulen wird strategisch ausgebaut und konsolidiert
Die HFD setzt sich für die Förderung von verfolgten und geflüchteten Studierenden und Wissenschaftler*innen ein
Die Zahl der internationalen Wissenschaftler*innen bzw. mit internationaler Erfahrung soll gesteigert werden
Die Verwaltungsstrukturen sollen verstärkt an Bedürfnisse und Herausforderungen von internationalen Hochschulmitgliedern angepasst werden
Die Beschäftigten in den Fachbereichen, in der Verwaltung und in den zentralen Einrichtungen sollen verstärkt sprachliche, internationale und interkulturelle Kompetenzen entwickeln
Die Themen und Hochschulstrategien in den Bereichen Diversity, Antidiskriminierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung finden in der Internationalisierung Berücksichtigung und sind mit ihr verzahnt
Die HFD entfaltet eine offene und internationale Wirkung in die Region, deren Unternehmen und Organisationen, sowie in die regionale und globale Gesellschaft hinein
Die HFD setzt sich für mehr studentischen Wohnraum ein und unterstützt Initiativen des Studierendenwerks Gießen, der Stadt Fulda und privater Investoren bei der Bereitstellung von preiswertem Wohnraum
Welcome-Services und administrative Unterstützungsstrukturen für internationale Studierende und Wissenschaftler*innen werden weiter verbessert, hochschulweit etabliert und sichtbar
Die Zahl der Bildungsausländer*innen soll auf dem hohen Niveau von mind. 25% gehalten werden
Die Beratungs- und Betreuungsstrukturen für internationale Studieninteressierte und Studierende werden weiter gestärkt, ausgebaut und hochschulweit sichtbar
Projektbasierte Vorbereitungsstrukturen sollen fortgeführt werden, z.B. „Pre-College“ oder das DAAD-Projekt „FIT“ mit dem International Career Service
Internationale Studierende sollen während ihres Studiums die Möglichkeit haben deutsche Sprachkompetenzen (mind. A2) zu erlangen
Die Lehre an der Hochschule Fulda soll besser auf die heterogener werdende internationale Studierendenschaft ausgerichtet werden
Die zentralen internationalen Marketingmaßnahmen des International Office werden systematisch weiterverfolgt
Hier finden Sie die Internationalisierungsstrategie als pdf-Datei.
European Policy Statement (EPS)
Fulda University of Applied Sciences has received the Erasmus Charter for Higher Education (ECHE) 2021-2027
Erasmus Code: D FULDA01
Organisation ID (OID): E10206200
Internationalization plays a key role for the future success of academia and shall become a profile-building element in developing Fulda University further over the next years. Read more here "Planned strategic achievements by participation in the Erasmus Programme with regard to our general internationalisation strategy"
Fulda University of Applied Sciences strives for a broad participation in the Erasmus Actions in order to profit from the programme as good as possible. This can only be achieved by more visibility of the Erasmus Actions throughout the institution, thus departments, other relevant units as well as the university board have to be better involved. Read more on "Implementation of Erasmus actions and contribution to achieving the objectives of our institutional strategy"
Read more on "Impact of participation in the Erasmus Programme"
Ansprechpersonen

Julia-Sophie Rothmann Leiterin International Office
Strategiefragen • Hochschulpartnerschaften • Förderprogramme (z.B. DAAD) • Grundsatzfragen internationale und geflüchtete Studierende • Auslandsmarketing
Ansprechpersonen

María Campuzano stellv. Leiterin und Erasmus Koordinatorin
Erasmus Vertrags- und Finanzmanagement • Verträge mit Erasmus Partnerhochschulen • Erasmus Mobilität von Studierenden und Personal • Erasmus+ weltweit