Campusgarten der Hochschule Fulda

Aktuelles: DER AUFBAU DER HOCHBEETE FINDET AM 15.06.2022 AB 10 UHR VOR DEM SELBSTLERNZENTRUM STATT. WER MITMACHEN MÖCHTE, KOMMT GERNE VORBEI!

Ein Ort des Miteinanders und der Erholung, ein Beitrag zur Biodiversität und zur Nachhaltigkeit an der Hochschule - das ist der neue Campusgarten der Hochschule Fulda. Im Mai 2022 erwacht neues grünes Leben auf dem Campus und bietet die Möglichkeit, gemeinsam Spaß am Gärtnern zu haben. Acht Hochbeete werden am Altcampus entstehen.

Denn nachdem eine Gruppe Studierender und Beschäftigter ein Konzept ausgearbeitet hat, geht es nun zum aktiven Teil des Projektes "Campusgarten". Alle Hochschulangehörigen sind zur Beteiligung an diesem Mitmach-Projekt herzlich eingeladen!

Mit dem Campusgarten wird eine Maßnahme des Klimaschutzkonzepts im Handlungsfeld "Ernährung" umgesetzt, die Koordination liegt bei der Beauftragten für Klimaschutz, Abteilung Präsidialbüro.

  • Herzlich willkommen beim Campusgarten der Hochschule Fulda!

  • Das frisch bepflanzte erste Pilotprojekt-Hochbeet des Campusgartens

  • Studierende beim Aufbau des ersten Hochbeets auf dem Altcampus

  • Es grünt und wächst im Beet...


So könnt ihr mitmachen:

Die Möglichkeiten zur Beteiligung sind vielfältig. Ihr könnt z.B. beim Gießen und Pflegen helfen, Veranstaltungen organisieren oder die AG Campusgarten (siehe unten) bei der Weiterentwicklung des Campusgartens unterstützen.

Wer Lust hat, am Campusgarten mitzuarbeiten, meldet sich per E-Mail an campusgarten(at)hs-fulda.de

Gebt dabei bitte an:

  • Wobei wollt ihr gerne mitarbeiten?
  • Wie viel Zeit habt ihr etwa zur Verfügung?
  • (Fach-)Bereich; studierend/beschäftigt

Wir freuen uns auf euch! Denn beim gemeinsamen Gärtnern können wir viel voneinander lernen und durch tatkräftige Unterstützung die zuverlässige Versorgung des Gartens sicherstellen.

Schaut außerdem gerne auf dem Instagram-Account des Campusgartens vorbei: @campusgarten.fulda

Zur Info: Als Aufenthalts- und Erholungsort steht der Campusgarten allen offen. Hier dürft ihr auch gerne hin und wieder Gemüse und Kräuter ernten - lasst dabei aber bitte genug für andere übrig.

Beauftragte für Klimaschutz

Clarissa Plendl

Beauftragte für Klimaschutz

Gebäude 42 , Raum 114
Clarissa Plendl+49 661 9640-1017
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskraft Campusgarten

Studentische Hilfskraft Campusgarten

Weitere Informationen rund um den Campusgarten:

Hier ist der Campusgarten zu finden

So kam der Campusgarten zustande

Im Zuge der Erstellung des Klimaschutzkonzepts der Hochschule äußerten sowohl Studierende als auch Beschäftigte vermehrt den Wunsch nach einem Campusgarten. Daher wurde dies als eine Maßnahme im Handlungsfeld Ernährung aufgenommen. Das Klimaschutzkonzept wurde im November 2021 vom Senat zur Umsetzung beschlossen. 

Zudem schlossen sich trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie an der HFD engagierte Studierende des AStAs und des Nachhaltigkeitsteams Fulda zusammen und errichteten im August 2021 im Rahmen des Projektes "Essbare Stadt" des Umweltzentrums Fulda e.V. ein erstes Hochbeet auf dem Campus. Sie übernahmen zuverlässig die Bepflanzung und Pflege und fanden zwischenzeitlich bis zu 17 studentische Unterstützer*innen.

Um einen übergreifenden Campusgarten an der Hochschule zu realisieren, wurden im November 2021 in Zusammenarbeit der Beauftragten für Klimaschutz, Abteilung Präsidialbüro und den Studierenden Beschäftigte und Studierende zusammengebracht, die ein Konzept für einen Campusgarten ausarbeiteten. Dieses wurde im Mai 2022 vom Präsidium zur Umsetzung angenommen.

Die Zusammenarbeit der Studierenden und Beschäftigten wird in der AG Campusgarten fortgesetzt und steht allen Interessierten offen.

Die AG Campusgarten

Die AG Campusgarten, bestehend sowohl aus Studierenden als auch Beschäftigten, trifft sich regelmäßig, um sich über Ideen auszutauschen und gemeinsam die Weiterentwicklung des Campusgartens zu planen. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen und können sich per E-Mail melden.

Ziele des Campusgartens

Mit dem Campusgarten werden verschiedene Ziele verfolgt, die im Einklang mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) der Vereinten Nationen stehen und einen Beitrag v.a. zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit leisten.


Der Campusgarten als Ort für Biodiversität, Klimaschutz und Klimaanpassung

Die Förderung und der Erhalt von Biodiversität stehen ganz oben auf der Liste der Gründe für einen Campusgarten. Der Garten selbst, sowie weitere Pläne zur Begrünung am Campus, dienen als Lebensraum und Nahrungsquelle für Insekten und Vögel.
Auch für den Klimaschutz und die Anpassung an die Klimaänderung ist der Campusgarten relevant und soll bei den Hochschulangehörigen ein Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen schaffen. Durch das ganzjährige Gärtnern, von der Aussaat bis zur Ernte, entsteht eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln und ein besonderes Bewusstsein, was regionales und saisonales Essen bedeutet. Zudem können Kompetenzen von Hochschulangehörigen im Hinblick auf die regionale Produktion von Lebensmitteln aufgebaut und erweitert werden. Die Pflege des Campusgartens schärft zudem das Bewusstsein für den Umgang mit Wasser, einer wichtigen und wertvollen Ressource.
Bei Integration des Campusgartens in die kommende Umgestaltung des alten Campus kann einer Versiegelung der Fläche entgegengewirkt werden, Obstbäume können zudem Schatten spenden.


Der Campusgarten als Ort des Miteinanders

Ganz zentral soll auch die Bedeutung des Campusgartens als grüner Aufenthaltsort auf dem Hochschulgelände sein. Neben einem entspannenden Umfeld für Pausengestaltung im Grünen, umgeben von Pflanzen, soll dort vor allem auch Begegnung und Austausch möglich sein. Die Beete können Anlass geben, mit anderen Hochschulangehörigen ins Gespräch zu kommen, denn soziale Aspekte sind mindestens genauso zentral wie umwelt- und klimabezogene. Als Ort des Miteinanders sollen der Aufenthalt am Campusgarten als auch die Mitarbeit und Pflege allen Hochschulangehörigen offenstehen, unabhängig der Zugehörigkeit zu Fachbereichen und Verwaltungseinheiten. Somit wird die Zusammenarbeit und der Austausch in inter- und transdisziplinärer, intergenerationeller und hierarchieübergreifender Hinsicht gefördert.


Der Campusgarten als Ort des Lernens

Der Campusgarten soll zudem ein Ort des Lernens sein, an dem auf verschiedene Weise Wissen geteilt und erworben werden kann. Dies soll unter anderem durch verstetigte Lernmöglichkeiten geschehen, bei denen über Infotafeln im Garten selbst Wissen über die dort angebauten Pflanzen angeboten wird.
Darüber hinaus soll es auch Veranstaltungen zur Wissensvermittlung und kreative Workshopangebote am und zum Campusgarten geben. Weitere Veranstaltungen und Aktionen wie Sommer- und Erntefeste oder Samentausch-Aktionen bieten niedrigschwellige Beteiligungs- und Informationsangebote. Bei der Planung und Umsetzung eines vielfältigen Begleitprogramms sind Ideen und die Mitarbeit aller Hochschulangehörigen herzlich willkommen.

Perspektivisch kann der Garten in einzelne Projekte der Fachbereiche einbezogen werden und Anknüpfungsmöglichkeiten für Studierende, in Forschungs-, Bachelor- oder Masterarbeiten bieten. Wünschenswert wäre in dem Sinne auch ein fachbereichsübergreifendes Lernen und Lehren rund um den Campusgarten zur interdisziplinären Wissensvermittlung.

Weitere ökologische Aufwertung des Campus insgesamt

Im Zuge der Konzepterstellung wurden weitere Flächen auf dem Campus identifiziert, die naturförderlich und insektenfreundlich gestaltet und bepflanzt werden können und zu einer ökologischen Aufwertung des Geländes insgesamt führen. Hierzu fand eine Campusbegehung statt, an der sowohl Vertreter*innen des Campusgartenteams mit Unterstützung des Gebäudemanagementes als auch der NABU Petersberg beteiligt waren. Hierbei wurden sowohl die geplanten Flächen auf ihre Umgestaltungsmöglichkeiten untersucht, als auch grundsätzliche, allgemeine Maßnahmen angesprochen, die naturförderliche und somit klimaschutzrelevante Effekte erzielen können.

Zu den Vorschlägen zählen:
• Mehrjährig unberührte Blühflächen 
• Blühflächen mit zweimaliger Pflege im Jahr
• Einbringen von Frühblühern in die vorhandenen Wiesenflächen
• Hecken-/Gehölzschnitt, der nicht entsorgt, sondern als Totholzhaufen liegen gelassen wird - dieser bietet Nahrung- und Rückzugsort für zahlreiche Tierarten
• Nistmöglichkeiten für Vögel und Kleinnager auf dem Gelände
• Insektenhotels

Dies wird in den kommenden Monaten sukzessive umgesetzt werden. Falls noch weitere Ideen hierzu bestehen, können diese per E-Mail bei der AG Campusgarten eingereicht werden.