Aktionswoche Digital Cleanup
:
an der Hochschule Fulda
09.04.2025

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In der Woche vom 17.-21. März fand an der Hochschule die Aktionswoche "Digital Cleanup" statt. Inspiriert vomglobalen Digital Cleanup Day, der sich jährlich der Thematik digitalen Mülls widmet, gab es nun zum bereits zweiten mal eine solche Aktion an der Hochschule. Hintergrund sind der hohe Energiebedarf und die damit verbundenen Emissionen, die durch das Versenden und Speichern digitaler Daten entstehen.
In diesem Jahr wurden dabei an der Hochschule die E-Mail-Postfächer in den Fokus genommen. Hauptzielgruppe der Aktion waren die Beschäftigten der Hochschule Fulda, die im Rahmen der Cleanup-Woche aufgefordert wurden, nicht benötigte Mails aus ihren Postfächern zu löschen und dabei durch verschiedene kurze Onlineformate zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen unterstützt wurden. Neben einer Eröffnungsveranstaltung mit motivierenden Worten des Vizepräsidenten für Lehre, Studium und Digitalisierung, Prof. Dr. Jörg Kreiker, gab es von verschiedenen Kolleg*innen z. B. Einblicke in das neue Mailarchiv und Tipps zum Aufräumen, Praxistipps bezüglich datenschutzrechtlicher sowie archivrechtlicher Vorgaben und Hintergründe zur Nachhaltigkeit in der digitalen Welt. Zentral wurde die Aktionswoche durch das Nachhaltigkeitsbüro koordiniert und unter Beteiligung u. a. des Rechenzentrums, der Datenschutzbeauftragten, des Hochschularchivars sowie des Digitalisierungsbüros geplant und umgesetzt.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die in diesem Kontext fleißig ihre Mailpostfächer aufgeräumt und aussortiert haben!
Im Laufe der Aktionswoche wurden insgesamt bei den Beschäftigten der Hochschule 1,31 Millionen E-Mails gelöscht, was eine Reduktion um 5,4 % des Gesamtvolumens bedeutet. Dies erleichtert nicht nur die weitere Arbeit mit den eigenen Mails, sondern auch die Initialmigration in das neue Mailarchiv und nicht zuletzt spart jede E-Mail, die nicht auf einem Server gespeichert wird, Energie und somit Treibhausgasemissionen. Konservativ gerechnet entspricht die gelöschte Menge an E-Mails mindestens einer Menge von ca. 2600 kg CO2, so viel, wie bei 15.000 km Fahrt mit einem Mittelklasse-Benziner, also der durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung, ausgestoßen werden.
Auch in der Folgewoche wurden weitere 150.000 Mails aussortiert, sodass insgesamt bis zum 31. März ganze 1,46 Millionen Mails gelöscht wurden (also 2900 kg eingespartes CO2).
Die verschiedenen Veranstaltungen innerhalb der Aktionswoche wurden von den Beschäftigten mit regem Interesse aufgenommen. Wenn Sie sich das ein oder andere Thema noch einmal genauer anschauen möchten, finden Sie im Intranet die jeweiligen Präsentationen.
Allgemeine Informationen zur Problematik digitalen Mülls sowie Tipps zum Aufräumen im Arbeits-, Studiums- oder privaten Kontext, finden Sie auf der Homepage des Digital Cleanup Days sowie in unserem hochschuleigenen Leitfaden zum Digital Cleanup Day 2024.