Aktualisiertes Klimaschutzkonzept
Weg zur Klimaneutralität bis 2030

02.03.2026
v.l.n.r.: Michael Mai, ehem. Referent für nachhaltige Mobilität, Gosbert Orschel, Energiebeauftragter, Lena Fockers, Mitarbeiterin Nachhaltigkeitsbüro, Dr. Anke Günther, Kanzlerin, Clarissa Plendl, Beauftragte für Nachhaltigkeit stehen auf einer Treppe und halten das fertige Klimaschutzkonzept in den Händen.

Mit 122 Maßnahmen und klaren Handlungsfeldern setzt die Hochschule auf eine nachhaltige Zukunft

Die Hochschule Fulda hat am 10. Dezember 2025 ihr aktualisiertes Klimaschutzkonzept einstimmig durch den Senat verabschiedet. Das ursprünglich 2021 erstellte Konzept wurde überarbeitet, um den Weg zur Klimaneutralität bis 2030 gemäß den Zielen des Landes Hessen zu ebnen. Die Verantwortung für die Erstellung und Umsetzung des Konzepts liegt beim Nachhaltigkeitsbüro unter der Leitung von Clarissa Plendl und wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement und weiteren Hochschulangehörigen entwickelt. 

Das Konzept behandelt zehn zentrale Handlungsfelder, darunter "Abwasser, Wasser und Abfall", "Erneuerbare Energien" und "Mobilität". Jedes Handlungsfeld umfasst eine detaillierte Bestandsaufnahme, eine Bewertung bisheriger Maßnahmen und einen aktualisierten Maßnahmenkatalog, die mit Expert*innen und Verantwortlichen der jeweiligen Bereiche erarbeitet wurden. Die Strategie der Hochschule folgt dem Prinzip "Reduktion vor Substitution vor Kompensation". Priorität hat die Senkung der Treibhausgasemissionen, gefolgt von der Substitution klimaschädlicher Ressourcen durch umweltfreundlichere Alternativen und, wo nötig, deren Kompensation. 

Besondere Schwerpunkte des Konzepts sind die Bereiche Wärmeversorgung und Pendelmobilität. Die Bereitstellung von Wärme für die Gebäude ist laut Hochschule der größte Verursacher von Treibhausgasemissionen, weshalb Lösungen wie der Einsatz von Wärmepumpen oder der Anschluss an ein Fernwärmenetz vorgeschlagen werden. Der Pendelverkehr, der emissionsmäßig über die Grenzen des sogenannten "Werktorprinzips" hinausgeht, soll in einem separaten nachhaltigen Mobilitätskonzept erfasst werden. Diese Strategie wird im Frühjahr erwartet und soll tiefere Einblicke und Maßnahmen bieten, um den Umstieg auf klimafreundliche Transportmittel zu fördern. 

Die Umsetzung der insgesamt 122 Maßnahmen wird in den kommenden Jahren vom Nachhaltigkeitsbüro in Zusammenarbeit mit internen und externen Akteur*innen vorangetrieben. Eine erneute Aktualisierung des Konzepts ist für das Jahr 2030 vorgesehen.