Business.Research im SoSe 2026
Impulse und Austausch aus der aktuellen Forschung

24.06.2026

Am 10. Juni 2026 fand an der Hochschule Fulda die Veranstaltungsreihe „Business.Research“ des Fachbereichs Wirtschaft statt. Organisiert wurde der Forschungsnachmittag vom Fuldaer Zentrum für Unternehmensgründung und Unternehmensführung (FU³). Ziel der Reihe ist es, aktuelle Forschungsergebnisse sichtbar zu machen, interdisziplinäre Diskussionen anzuregen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

Die Begrüßung übernahm Prof. Dr. Sebastian Oetzel – Prodekan und stellv. Sprecher des FU³. Im Anschluss präsentierten Wissenschaftler:innen und Nachwuchsforschende eine abwechslungsreiche Palette an Themen: Prof. Dr. Jozo Acksteiner stellte die Anwendung geographischer Datenanalysen im Gesundheitswesen und im Supply-Chain-Management vor und zeigte sowohl methodische Ansätze als auch konkrete Einsatzfelder auf. Dominik Käufer (Promovend am Fachbereich Wirtschaft) präsentierte datenbasierte, KI-gestützte Konzepte zur Gesundheitsförderung über digitale Plattformen. Nach einer kurzen Pause referierte Prof. Dr. Irina Kohler über evidenzbasiertes Blood Donor Management und die Bedeutung verhaltenswissenschaftlicher Befunde sowie interdisziplinärer Forschungsstrukturen zur Verbesserung der Spenderbindung. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Carsten Müller mit einem Beitrag zu clusterbasierter Faktorselektion im „Factor Zoo“ — datengetriebene Ansätze für moderne Finanzmarktstrukturen.

Die Vorträge verbanden theoretische Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen und regten lebhafte Diskussionen an. Besonders hervorzuheben war der interdisziplinäre Charakter der Beiträge: Von Geodatenanalysen über KI-Anwendungen im Gesundheitsbereich bis hin zu verhaltenswissenschaftlichen und quantitativen Finanzansätzen — die Veranstaltung machte deutlich, wie vielfältig wirtschaftswissenschaftliche Forschung heute wirkt und welchen Mehrwert der fachübergreifende Austausch für Wissenschaft und Praxis bietet.

Business.Research richtete sich insbesondere an Hochschulangehörige, inkl. Interessierten Studierenden. Das Format schafft einen niedrigschwelligen Raum, um laufende Forschungsprojekte kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Das FU³ setzt damit ein sichtbares Zeichen für Forschungstransfer und Wissenstransfer in der Region. 

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